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2026-07-14
vor 30 Min.
Hyperscale Data knackt Marke von 1.000 Bitcoin in der Unternehmensreserve
Hyperscale Data, an der NYSE American unter dem Kürzel GPUS notiert, hat nach eigenen Angaben die Schwelle von 1.000 Bitcoin in der Unternehmensreserve überschritten. Der Bestand liegt bei 1.032,4959 BTC und war zum Zeitpunkt der Mitteilung am 9. Juli bei einem Bitcoin-Kurs von rund 63.758 US-Dollar etwa 65,8 Mio. US-Dollar wert. Damit hat das Unternehmen seine Position im Vergleich zu den rund 11 BTC, die es 2025 gehalten haben soll, deutlich ausgeweitet. Laut Bericht legten die Bestände Anfang Juli innerhalb einer Woche um 312% zu und stiegen zunächst auf etwa 687 BTC, bevor wenige Tage später die vierstellige Marke erreicht wurde. Die Strategie beruht auf zwei Säulen: Bitcoin-Mining über die Tochtergesellschaft Sentinum sowie Zukäufe am offenen Markt. Als zentraler Treiber der Expansion gilt Executive Chairman Milton "Todd" Ault III. Hyperscale Data verfolgt das Ziel, eine digitale Vermögensreserve im Umfang von 100 Mio. US-Dollar aufzubauen. Bestände in anderen Kryptowährungen oder Tokens wurden nicht offengelegt; der Ansatz ist ausdrücklich auf Bitcoin fokussiert. Für Aktionäre bedeutet die Bitcoin-Reserve, dass die GPUS-Aktie zunehmend als partieller Bitcoin-Proxy wirkt: Anleger erhalten neben dem operativen Geschäft auch ein direktes Exposure zu den Kursbewegungen von mehr als 1.000 BTC. Sollte das Unternehmen am 100-Mio.-US-Dollar-Ziel festhalten, wären bei Bitcoin-Preisen im niedrigen 60.000er-Bereich insgesamt grob rund 1.570 BTC erforderlich. Das entspräche zusätzlichen Käufen oder Mining-Erträgen von gut 500 BTC. Der hohe Fokus auf einen einzigen volatilen Vermögenswert erhöht zugleich das Risiko: Ein Kursrückgang von 30% bei Bitcoin würde den Wert der Reserve um etwa 20 Mio. US-Dollar verringern.
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vor 39 Min.
Bitcoin zeigt Bodenbildung nach dem Muster "bearish, aber nicht fallend" – trotz geopolitischer Spannungen
Laut einer Marktanalyse von Wintermute, über die ChainCatcher berichtet, bleibt Bitcoin trotz mehrerer geopolitischer Schocks robust. Zu den Belastungsfaktoren zählten US-Luftangriffe auf Iran und die angekündigte unbefristete Schließung der Straße von Hormus. Dennoch verteidigte BTC die wichtige Unterstützung bei 62.000 US-Dollar. In der vergangenen Woche verschärfte sich die Lage, nachdem die US-Iran-Gespräche ins Stocken geraten waren. Iran soll Handelsschiffe ins Visier genommen haben, die USA setzten Luftschläge fort, Teheran erklärte die Straße von Hormus auf unbestimmte Zeit für geschlossen. Die Ölpreise reagierten mit einem Sprung: Brent verbuchte auf Wochensicht ein Plus von 6,3%. Gleichzeitig stieg die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe auf 4,57%. An den Märkten wird die Wahrscheinlichkeit einer Fed-Zinserhöhung im September inzwischen auf rund 61% taxiert. Im Fokus steht nun der US-CPI in dieser Woche als wichtiger Impulsgeber für die Erwartungen an die FOMC-Sitzung im Juli. Am Kryptomarkt zeigte sich Bitcoin trotz der Abfolge geopolitischer Risikonachrichten stabil. Nach dem tiefsten Rücksetzer prallte der Kurs wieder nach oben ab, hielt sich über 62.000 US-Dollar und arbeitete sich schrittweise in Richtung 64.000 US-Dollar vor. Ethereum entwickelte sich noch fester und näherte sich 1.805 US-Dollar. Auch bei den Krypto-ETFs gab es ein Signal der Entspannung: Der seit acht Wochen anhaltende Trend von Abflüssen endete, Produkte mit Bezug zu Bitcoin und Ethereum verzeichneten in der vergangenen Woche zusammen Zuflüsse von rund 282 Mio. US-Dollar. Wintermute betont, dass eine einzelne Woche noch keinen klaren Trendwechsel belegt. In Kombination mit anhaltender Akkumulation durch größere Marktteilnehmer und der geringeren Kursreaktion auf negative Nachrichten lasse der marginale Verkaufsdruck aber nach. Das spreche für die Ausbildung eines Zwischenbodens. Auffällig sei zudem die gelassene Reaktion des Marktes auf den Bitcoin-Verkauf von Strategy. Vor zwei Monaten hatte bereits der Verkauf von nur 32 BTC einen Abverkauf ausgelöst. Der Kontrast deutet laut Analyse darauf hin, dass die Sorge vor zusätzlichem Verkaufsdruck deutlich abgenommen hat. Insgesamt zeige Bitcoin derzeit Merkmale eines "Bad News, aber kein Kursrutsch"-Bodenmusters, auch wenn weitere Bestätigung notwendig sei. Als nächste Kurstreiber gelten die US-CPI-Daten, die Frage, ob ETF-Zuflüsse anhalten können, sowie die weitere Entwicklung rund um die Straße von Hormus. Kühlt die Inflation ab, verbessern sich Kapitalflüsse weiter und gibt es Fortschritte beim CLARITY Act, könnte Bitcoin den wichtigen Widerstand bei 67.250 US-Dollar testen. Bleiben die Ölpreise dagegen hoch und nimmt der makroökonomische Druck zu, dürfte die Unterstützung bei 60.000 US-Dollar erneut stark auf die Probe gestellt werden.
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vor 40 Min.
Bitcoin bleibt trotz geopolitischer Spannungen robust – Fokus auf Widerstand bei 67.250 US-Dollar
BlockBeats berichtet: Wintermute hat am 14. Juli eine Marktanalyse veröffentlicht, wonach Bitcoin trotz mehrerer geopolitischer Schocks – darunter US-Luftangriffe auf Iran und die Schließung der Straße von Hormus – das zentrale Unterstützungsniveau bei 62.000 US-Dollar verteidigt hat. Das unterstreiche die Widerstandsfähigkeit des Marktes. In der vergangenen Woche spitzte sich die Lage zu: Die Gespräche zwischen den USA und Iran wurden ausgesetzt, Iran nahm Handelsschiffe ins Visier, die USA flogen neue Luftangriffe, und Teheran erklärte die Straße von Hormus auf unbestimmte Zeit für geschlossen. Die Ölpreise reagierten mit einem kräftigen Anstieg; Brent verbuchte auf Wochensicht ein Plus von 6,3%. Gleichzeitig kletterte die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe auf 4,57%. Am Markt wird die Wahrscheinlichkeit einer Fed-Zinserhöhung im September inzwischen auf rund 61% taxiert. Im Blickpunkt steht nun die US-CPI-Veröffentlichung dieser Woche, die als wichtiger Impulsgeber für die Erwartungen an die FOMC-Sitzung im Juli gilt. Am Kryptomarkt zeigte sich Bitcoin trotz der aufeinanderfolgenden Risikoereignisse stabil: Nach dem jüngsten Rücksetzer hielt der Kurs oberhalb von 62.000 US-Dollar und arbeitete sich schrittweise zurück in Richtung 64.000 US-Dollar. Ethereum entwickelte sich noch fester und näherte sich 1.805 US-Dollar. Zudem endete der achtwöchige Trend von ETF-Abflüssen. In der vergangenen Woche verzeichneten Bitcoin- und Ethereum-bezogene Produkte zusammen Zuflüsse von rund 282 Mio. US-Dollar. Wintermute betont, dass ein einzelnes Wochenplus noch keine Trendwende belege. In Kombination mit der zuletzt anhaltenden Akkumulation durch "Whales" und einer sinkenden Marktsensibilität gegenüber negativen Nachrichten lasse der marginale Verkaufsdruck dennoch nach – ein Hinweis darauf, dass sich ein Zwischenboden herausbilden könnte. Auffällig sei auch die gedämpfte Reaktion auf den Bitcoin-Verkauf von Strategy. Im Vergleich dazu hatte vor zwei Monaten bereits der Verkauf von lediglich 32 BTC eine deutliche Verkaufswelle ausgelöst. Das deute auf spürbar nachlassende Sorgen vor zusätzlichem Angebotsdruck hin. Bitcoin zeigt damit laut Wintermute ein Bodenmuster nach dem Prinzip "bad news doesn't fall", eine Bestätigung stehe aber noch aus. Zu den nächsten Schlüsselfaktoren zählen die US-CPI-Daten, die Frage, ob ETF-Zuflüsse anhalten, sowie die weitere Entwicklung rund um die Straße von Hormus. Sollten die Inflationsdaten nachgeben, sich die Kapitalflüsse verbessern und es Fortschritte beim CLARITY Act geben, könnte Bitcoin den wichtigen Widerstand bei 67.250 US-Dollar testen. Halten steigende Ölpreise an und nimmt der makroökonomische Druck zu, könnte die Unterstützung bei 60.000 US-Dollar erneut in den Fokus rücken.
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vor 1 Std.
THE BLOCK: Hyperscale Data meldet Bitcoin-Bestand von über 1.000 BTC im Wert von rund 65 Mio. US-Dollar
THE BLOCK: Hyperscale Data teilt mit, inzwischen mehr als 1.000 Bitcoin zu halten, was einem Gegenwert von rund 65 Mio. US-Dollar entspricht. In der Summe enthalten sind 130 BTC, die die Tochtergesellschaft Ault Capital Group in der Woche bis zum 12. Juli am offenen Markt erworben hat.
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vor 1 Std.
Banken bauen Bitcoin-Infrastruktur auf – im Fokus: 13,9 Mio. BTC in Privatbesitz
Ein neuer "Bitcoin Banking Adoption Index" von Strategy bewertet 25 große Banken und Finanzinstitute mit einem Gesamtscore von 32%. Der Wert ist als Tiefen-Score angelegt und misst, wie weit die Institute Bitcoin-bezogene Angebote institutionell ausgebaut haben – von Verwahrung über Handel und Anlageprodukte bis hin zu Kreditvergabe und Management-Unterstützung. Demgegenüber zeigt die Nachfragebasis vor allem der Privatmarkt: Laut Bitwise' "Q3 2026 Crypto Market Review" halten Privatpersonen 66,1% des maximalen Bitcoin-Angebots von 21 Millionen – umgerechnet rund 13,9 Millionen BTC. Unternehmen kommen demnach auf 7,8%, Fonds und ETFs auf 7,2%. Zusammen erreichen Unternehmen sowie Fonds und ETFs damit nur etwa 15% bzw. rund 3,15 Millionen BTC. Privatpersonen halten damit etwa 4,4-mal so viel Bitcoin wie beide Gruppen zusammen. Strategy misst mit dem Index nicht, wem die Coins gehören, sondern wie stark die Infrastruktur in Banken bereits steht: Verwahrsysteme, Trading-Desks zur Orderausführung, Investmentprodukte, Kreditprogramme und öffentliche Signale zur institutionellen Akzeptanz. Institute mit hoher Bewertung können Bitcoin für Kunden verwahren, handeln, als Sicherheit beleihen und in Produkte verpacken – die Eigentumsverhältnisse an den Coins bleiben davon unberührt. Der 32%-Score wird als Reaktion auf eine Gemengelage aus Kundennachfrage, ETF-Wachstum, Aktivitäten in Corporate Treasuries, regulatorischen Anpassungen und Konkurrenz durch krypto-native Anbieter interpretiert. Entscheidend: Kundinnen und Kunden nutzen und halten Bitcoin bereits in einem Umfang, den Banken nicht ignorieren können. Der große Bestand an Privatbesitzern schafft für Banken einen vorhandenen Markt, um den sie konkurrieren – statt ihn erst aufzubauen. Der Wettbewerb richtet sich dabei zunächst gegen Börsen, spezialisierte Verwahrer und Self-Custody-Lösungen um bestehende Kontobeziehungen, noch bevor es um Coins geht, die Privatpersonen überhaupt verkaufen würden. Dabei können Kontrolle und Eigentum auseinanderfallen: Eine Bank kann Bitcoin für Kunden verwahren, Trades ausführen, Sicherheiten administrieren und dafür Gebühren erheben, während der Kunde wirtschaftlicher Eigentümer bleibt. Welche Rechte der Kunde genau hat, hängt vom Verwahr-, Brokerage- oder Kreditvertrag ab – inklusive Regelungen zu Übertragbarkeit und möglicher Rehypothekation. Dadurch kann die Kontrolle über den Kundenzugang vom rechtlichen Eigentum getrennt werden. Der Index belegt allerdings nicht, dass Banken bereits einen Vorteil gegenüber Börsen oder Self-Custody-Anbietern haben. Zur Größenordnung: Würden 10% der 13,9 Millionen BTC in Privatbesitz in bankkontrollierte Verwahr- oder Brokerage-Strukturen wandern, lägen rund 1,39 Millionen BTC auf Bank-Infrastruktur. Bei 25% wären es etwa 3,47 Millionen BTC, bei 50% knapp 6,94 Millionen BTC. In allen Szenarien bleiben Eigentum und Auszahlungsrechte abhängig von den jeweiligen Vertragsbedingungen. Beispielhafte Effekte bei Verlagerung von privat gehaltenen BTC in bankkontrollierte "Rails": - 10% (~1,39 Mio. BTC): Banken erzielen Verwahrgebühren, Handelsausführungserlöse und gewinnen Reporting-Einblick sowie Kontobeziehung; Privatpersonen behalten das wirtschaftliche Eigentum an den meisten Coins. - 25% (~3,47 Mio. BTC): Banken gewinnen einen großen Fußabdruck in Verwahrung, Brokerage und Kreditinfrastruktur; Privatpersonen behalten Eigentum, haben bei Intermediärhaltung aber weniger unmittelbare Kontrolle. - 50% (~6,94 Mio. BTC): Banken rücken in eine zentrale Rolle bei Verwahrung und Kundenzugang, mit möglichem Einfluss auf Sicherheitenmärkte; wirtschaftliches Eigentum bleibt bestehen, unterliegt aber Verwahrbedingungen, während Zugang und Ausführung stärker zu Banken wandern. Regulatorisch und bilanziell hat sich das Umfeld in den USA bewegt: Die SEC hat SAB 122 eingeführt und damit SAB 121 aufgehoben. SAB 121 hatte verlangt, dass Verwahrer von Kryptoassets für Plattformnutzer eine Verbindlichkeit und einen korrespondierenden Vermögenswert in der Bilanz erfassen – ein Ansatz, den Marktteilnehmer als Hürde für Verwahrung im großen Maßstab genannt hatten. Zudem zog die Federal Reserve die Pflicht zurück, dass State Member Banks vor Aufnahme von Kryptoaktivitäten vorab informieren müssen; die Aufsicht wird in die reguläre Prüfung integriert. Das OCC erklärte, nationale Banken dürften Kryptoassets, die sie in Verwahrung halten, auf Kundenanweisung kaufen und verkaufen, sofern dies Teil zulässiger Verwahrleistungen ist. Auf internationaler Ebene ist das Offenlegungsrahmenwerk des Baseler Ausschusses zu Kryptoasset-Exposures seit dem 1. Januar 2026 im Baseler Rahmenwerk wirksam und verlangt qualitative sowie quantitative Angaben von international tätigen Banken in Mitgliedsjurisdiktionen, die den Standard umsetzen. Ein mögliches Entwicklungsszenario: Bitcoin-besicherte Kredite etablieren sich als gängigeres Wealth-Management-Produkt. Banken könnten Gebühren aus besicherten Darlehen erzielen, ohne den zugrunde liegenden Bitcoin selbst zu besitzen. Halter würden gegen Bitcoin beleihen und dennoch an der Kursentwicklung partizipieren, während krypto-native Kreditgeber unter Margendruck geraten könnten, wenn Banken niedrigere Konditionen oder bessere Kontointegration bieten. Das Gegenbild: Verwahrungsausfälle, Abhebungslimits, Gebühren oder Kontrahentenrisiken sorgen dafür, dass privat gehaltener Bitcoin überwiegend in Self-Custody oder auf krypto-nativen Plattformen bleibt. Banken profitieren dennoch von ETF-Zuflüssen und von Kunden, die eine regulierte Verpackung bevorzugen. Der direkte Zugriff auf privat gehaltene Coins bleibt begrenzt, und Börsen, die von Beginn an für Bitcoin gebaut wurden, behalten die Beziehungen, um die Banken konkurrieren. Unterm Strich verläuft die institutionelle Phase bei Bitcoin in einer ungewöhnlichen Reihenfolge: Privatpersonen haben die Eigentümerbasis zuerst aufgebaut – Jahre bevor Banken nun Verwahrung, Kreditvergabe und Wealth-Management-Systeme ausbauen, um sich einen Anteil an diesem Markt zu sichern. Welche Quote der 13,9 Millionen BTC in Privatbesitz am Ende in bankkontrollierte Konten wandert, bleibt offen. Fest steht: Die Coins gehören bereits den Menschen, die Banken erreichen wollen – und dieses Eigentum war lange vor der institutionellen Einladung da. Quelle: CryptoSlate
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vor 1 Std.
Langfristige Bitcoin-Anleger geben Angebot an neue Käufer weiter – Kurs bleibt in der Seitwärtsphase
Bitcoin notiert derzeit rund 50% unter dem Allzeithoch von etwa 124.000 US-Dollar aus Oktober 2025. Bei Kursen um 62.000 US-Dollar bewegt sich die Kryptowährung seit fünf Monaten in einer engen Spanne zwischen 60.000 und 80.000 US-Dollar – entsprechend verhalten ist die Stimmung am Markt. Ein viel beachteter On-Chain-Indikator deutet jedoch darauf hin, dass diese Ruhephase die Grundlage für eine größere Bewegung legen könnte. Der RHODL Ratio von Glassnode, der den "Wohlstand" langfristiger Halter dem jüngerer Marktteilnehmer gegenüberstellt, stieg Anfang Juli auf 6,5 und erreichte damit den zweithöchsten Wert in der Bitcoin-Historie. Seitdem ist die Kennzahl rückläufig und liegt inzwischen unter 6. Auffällig: Die Einengung erfolgt bei stagnierendem Kurs und nicht im Zuge eines Kurssturzes. 2022 drehte der RHODL Ratio zeitgleich mit einem heftigen Abverkauf nach unten; nach dem Zusammenbruch von FTX fiel Bitcoin bis auf etwa 15.000 US-Dollar. 2026 stellt sich die Lage anders dar. Bitcoin hält sich weiterhin in der Nähe von 60.000 US-Dollar, während Coins den Besitzer wechseln, ohne Anzeichen von Panik. Das spricht für eine schrittweise Angebotsverschiebung: Langfristige Halter – viele davon mit Käufen aus 2023 und 2024 – geben Bestände an eine neue Käufergruppe ab, die das aktuelle Niveau als Rabatt betrachtet. Nach Wyckoff lässt sich die Entwicklung auch als Distributionsphase interpretieren: gut informierte Verkäufer geben Positionen an besonders kaufwillige Marktteilnehmer ab. Eine solche Distribution tritt typischerweise zu Beginn oder in der Mitte eines Bärenmarkts auf, bevor der Markt in eine Akkumulationsphase übergeht. Längere Konsolidierungen nahe den Tiefs von 2015, 2019 und 2023 gingen jeweils deutlichen Erholungen voraus. In allen Fällen komprimierte der RHODL Ratio, bevor der Preis später nach oben ausbrach. Der Markt steckt nun seit fünf Monaten in einer engen Konsolidierung – ohne das Kapitulationsereignis, auf das viele Investoren weiterhin warten. Als möglicher Auslöser für neue Tiefs gilt eine Zinserhöhung der US-Notenbank: Derzeit preisen die Märkte für die kommenden sechs Monate eine Straffung um 50 Basispunkte ein.
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vor 1 Std.
US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichnen 425 Mio. US-Dollar Nettoabflüsse – die Rally verliert an Schwung
Die in den USA gelisteten Spot-Bitcoin-ETFs sind zu Wochenbeginn wieder in den Rückzugsmodus gekippt. Nach Daten von SoSoValue summierten sich die Nettoabflüsse am Montag auf 424,66 Mio. US-Dollar – der bislang größte Tagesabfluss im Juli. Damit wurde die kurze Phase positiver Stimmung aus der Vorwoche zunichtegemacht, als die Produkte 197,4 Mio. US-Dollar an Neuzuflüssen verzeichnet hatten und damit eine Serie von acht Wochen mit wöchentlichen Nettoabflüssen unterbrochen worden war. Der erneute Richtungswechsel nährt Zweifel, ob sich am Markt bereits ein belastbarer "Boden" ausbildet. Die Dynamik gilt als fragil: Ein einzelner starker Abverkaufstag kann die psychologische Wirkung mehrerer Tage moderater Zuflüsse schnell ausradieren. Im laufenden Jahr 2025 belaufen sich die Nettoabflüsse der US-Spot-Bitcoin-ETFs laut den im Umfeld der SoSoValue-Daten genannten Zahlen auf rund 5,8 Mrd. US-Dollar. Besonders ins Gewicht fiel dabei der Juni, der als extremster Monat in der bisherigen Historie der Fonds hervorgehoben wird: In diesem Zeitraum zogen Anleger 4,51 Mrd. US-Dollar ab. Trotz der Abflüsse bleibt das verwaltete Vermögen hoch. Für Montag werden Gesamt-Nettovermögenswerte von 74,79 Mrd. US-Dollar sowie kumulierte Nettozuflüsse von 50,85 Mrd. US-Dollar genannt. Die ETFs sind damit nicht "leer verkauft", das Flussprofil hat sich aber klar verschoben: Abflüsse treten häufiger und in größerem Umfang auf als Zuflüsse. Als Referenz wird angeführt, dass die Produkte die Marke von 50 Mrd. US-Dollar kumulierten Zuflüssen im Juli 2025 überschritten – rund 18 Monate nach dem Start im Januar 2024. Gleichzeitig senden andere Indikatoren ein uneinheitliches Bild. CryptoQuant-Analyst Sunny Mom verwies in einem am Donnerstag geteilten Update auf die Divergenz zwischen ETF-Flows und On-Chain-Daten. Demnach seien seit dem 11. Oktober 2025 insgesamt nahezu 10 Mrd. US-Dollar aus US-Spot-Bitcoin-ETFs abgeflossen, was auf fehlende, nachhaltige institutionelle Bestätigung hindeute. Parallel dazu nehme die Zahl neuer Bitcoin-"Whales" weiter zu – ein Signal, das durch Angebotsverknappung größere Abwärtsbewegungen begrenzen könne. Ein "eindeutiger, breit bestätigter Marktboden" sei aber weiterhin nicht belegt, schrieb Sunny Mom. Auch der Kurs spiegelt die Zurückhaltung wider. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung notierte Bitcoin laut den im Ausgangstext referenzierten CoinGecko-Daten bei rund 62.589 US-Dollar und damit etwa 30% unter dem Jahresanfangsniveau. Die Kombination aus schwächerer Jahresperformance und erneuten ETF-Abflüssen unterstreicht, dass selbst große institutionelle Vehikel den Markt nicht allein steuern. Für Marktteilnehmer rückt damit die Frage in den Vordergrund, ob die Volatilität der ETF-Flows anhält – etwa durch wiederholte Abflüsse an aufeinanderfolgenden Tagen oder Wochen – oder ob sich die kurze Zuflussphase der Vorwoche erneut etablieren lässt. Solange ETF-Daten als Stresssignal wirken und die Whale-Akkumulation nur begrenzte Entwarnung liefert, dürfte eine belastbare Bestätigung eines Trendwechsels auf sich warten lassen.
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vor 2 Std.
Strategy kündigt Rahmenwerk für Bitcoin-Verkäufe bis zu 1,25 Mrd. US-Dollar an
Michael Saylor hat seinen Ruf lange auf eine Maxime gebaut: Bitcoin kaufen, niemals verkaufen. Diese Regel gilt nun nur noch mit Einschränkung. Am 29. Juni 2026 stellte Strategy Inc. (ehemals MicroStrategy) den sogenannten "Digital Credit Capital Framework" vor. Das neue Regelwerk erlaubt erstmals in einem strukturierten, vom Board genehmigten Verfahren den Verkauf von Bitcoin im Umfang von bis zu 1,25 Mrd. US-Dollar. Strategy hält weiterhin mehr als 845.000 BTC und peilt bis Ende 2026 einen Bestand von 1 Mio. BTC an. Das Rahmenwerk soll vor allem Liquidität für rund zwölf Monate an Dividendenzahlungen auf Vorzugsaktien sowie Zinszahlungen sichern. Zusätzlich können Aktienrückkäufe von jeweils bis zu 1 Mrd. US-Dollar für Stamm- und Vorzugsaktien finanziert werden. Zudem verschafft es dem Management Spielraum, falls Eigenkapitalemissionen zeitweise schwierig oder teuer werden. Einen Praxistest gab es bereits vor der formellen Einführung: Im Juni 2026 verkaufte das Unternehmen Bitcoin im Wert von 2,5 Mio. US-Dollar. Kurz nach Inkrafttreten des Rahmenwerks wurden weitere 135 Mio. US-Dollar bewegt. An der Börse kam der Schritt gut an. Die Aktie von Strategy legte am Tag der Ankündigung um rund 13% zu, der größte Tagesgewinn seit vier Monaten. Für Investoren ist entscheidend, dass Vorzugsaktionäre vor den Stammaktionären bedient werden. Mit einem klaren, kontrollierten und vom Board abgesicherten Verkaufsmechanismus sendete das Management ein Signal der Planbarkeit. Für den Markt der Unternehmenshalter von Bitcoin wirft das Rahmenwerk eine zentrale Frage auf: Ist die Genehmigung über 1,25 Mrd. US-Dollar eine Obergrenze oder erst der Anfang? Die Verpflichtungen aus Vorzugsaktien laufen weiter, die Aktienmärkte können über längere Phasen wenig aufnahmefähig sein, und das Ziel von 1 Mio. BTC spricht zugleich für anhaltende Kaufaktivität. Damit entsteht ein Szenario, in dem Strategy je nach Marktphase und Finanzierungsbedarf gleichzeitig Bitcoin kaufen und verkaufen könnte — und die Richtung von Woche zu Woche neu bestimmt.
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vor 2 Std.
Bitcoin-Analyse: Glassnode sieht hinter der Erholung vor allem schwache Nachfrage
Bitcoin hat sich zunächst in Richtung 64.000 US-Dollar erholt, ist anschließend aber wieder auf rund 62.000 US-Dollar zurückgefallen. Für die Onchain-Analysefirma Glassnode wirkt der Rebound weniger robust, als es der Kursverlauf vermuten lässt. Zwar kehre institutionelles Interesse langsam zurück, doch geringe Spot-Nachfrage, sinkende Handelsaktivität und eine vorsichtige Positionierung im Derivatemarkt sprechen aus Sicht der Analysten gegen eine breite Marktüberzeugung. Glassnode verweist auf mehrere Onchain-Indikatoren, die auf eine Erholung bei dünner Liquidität hindeuten, statt auf aggressiven Kaufdruck. In einem Wochenupdate (13. Juli 2026) betonte das Haus, dass die Bewegung in Richtung 64.000 US-Dollar von schwacher Spot-Beteiligung und gedämpfter Onchain-Aktivität begleitet wurde, während Optionen defensiv positioniert blieben. Zu den genannten Kennzahlen zählen: - Der 14-Tage-RSI stieg von 50,8 auf 66,9 und nähert sich damit dem überkauften Bereich. - Das Spot-Handelsvolumen sank in der vergangenen Woche um 21,5% von 5,2 Mrd. US-Dollar auf 4,1 Mrd. US-Dollar. - Die Spot Cumulative Volume Delta (CVD) drehte von +17,2 Mio. US-Dollar auf 58,8 Mio. US-Dollar. Das signalisiert, dass aggressive Verkäufer aggressive Käufer übertreffen, obwohl die Kurse steigen. - Auch die CVD bei Perpetual-Futures fiel deutlich von 457,5 Mio. US-Dollar auf 83,9 Mio. US-Dollar, was auf nachlassendes Käufermomentum hindeutet. Glassnode fasst die Lage so zusammen: Der Anstieg werde von "relativ dünner Liquidität statt breit getragenen Kaufüberzeugungen" geprägt. Auch die Stimmung unter Privatanlegern kühlt ab, da Bitcoin Schwierigkeiten hat, sich über 63.000 US-Dollar zu halten. Der gesamte Kryptomarkt gab um etwa 1,1% nach, die Marktkapitalisierung sank auf rund 2,24 Bio. US-Dollar. In den vergangenen 24 Stunden wurden gehebelte Kryptopositionen im Wert von mehr als 250 Mio. US-Dollar liquidiert, knapp 200 Mio. US-Dollar davon entfielen auf Long-Positionen. Das Open Interest bei Futures blieb nahezu unverändert und ging nur leicht von 31,4 Mrd. US-Dollar auf 31,3 Mrd. US-Dollar zurück. Das deutet darauf hin, dass Positionen gehalten werden, aber ohne ausgeprägte Zuversicht. Das Open Interest bei Optionen legte moderat auf 28,1 Mrd. US-Dollar zu, liegt damit aber weiterhin unter seiner historischen statistischen Bandbreite. Bei großen Altcoins zeigte sich ein gemischtes Bild. XRP verzeichnete unter den Large Caps den größten Rückgang und fiel um etwa 1,5%, nachdem die Retail-Stimmung von extrem bullisch auf bärisch umschlug. Ethereum, Solana, BNB und Dogecoin gaben jeweils um weniger als 1% nach. Ethereum notierte nahe 1.782 US-Dollar. Im Fokus stehen 1.700 US-Dollar als zentrale Unterstützung und 1.840"1.850 US-Dollar als nächste Widerstandszone. Der Kryptoanalyst Ted Pillow sagte, solange Ethereum über 1.750 US-Dollar bleibe, sei der Weg in Richtung 2.000 US-Dollar grundsätzlich offen. Für die nächsten Handelssitzungen sieht Glassnode eine Richtungsentscheidung: Entscheidend sei, ob die Kaufaktivität ausreichend anzieht, um die Rally zu tragen. Onchain-Analyst Ali Martinez ergänzte, dass die Akkumulation durch Wale seit Juni anhalte; der Accumulation Trend Score von Bitcoin liege weiterhin nahe 1. Zugleich warnte er, dass Bitcoin nach dem Verlust der "Midrange" um 63.000 US-Dollar einen erneuten Test der Unterstützung um 61.700 US-Dollar sehen könnte, bevor ein weiterer Anlauf nach oben gelingt. Als potenzielle Kurstreiber in dieser Woche gelten die anstehenden US-Inflationsdaten (CPI und PPI), mögliche Updates zur Bitcoin-Akkumulation von Strategy (MSTR) sowie neue Diskussionen rund um den CLARITY Act.
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vor 2 Std.
Börsennotierte Unternehmen veräußerten vergangene Woche BTC im Wert von 85,45 Mio. US-Dollar – Strategy stockt USD-Reserven auf 3 Mrd. US-Dollar auf
Hinweis der Redaktion: In der vergangenen Ausgabe von „Crypto & Stock Outlook“ hatten wir darauf hingewiesen, dass koreanische Aktien in eine deutliche Korrekturphase geraten und in eine kritische Zone eingetreten seien. In der darauffolgenden Woche erlebte der Markt eine besonders schwache Phase: Schwergewichte wie SK Hynix, Samsung sowie der KOSPI gaben deutlich nach. Ausländische Investoren zogen weiter Kapital ab, während Privatanleger verstärkt kauften. Laut Daten summiert sich der Nettoabfluss aus dem koreanischen Aktienmarkt auf nahezu 110 Mrd. US-Dollar – ein neuer Rekord. Auch in den USA blieb die erhoffte Unterstützung aus: Trumps optimistische Aussagen und die zunehmenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran reichten nicht aus, um die Kurse zu stützen, stattdessen nahm der Verkaufsdruck zu. Das ADR von Hynix sprang zwar zum US-Listing zunächst um nahezu 20% auf rund 175 US-Dollar, drehte danach aber und fiel im Einklang mit der breiten Marktstimmung. Aktuell stehen US-Aktien zusätzlich unter Druck durch die Schwäche in Korea. Auf Unternehmensseite setzte Meta ein Zeichen: Der Konzern kündigte zusätzliche Investitionen von 40 Mrd. US-Dollar in ein Rechenzentrumsprojekt in Louisiana an und untermauerte damit den KI-getriebenen Marktfokus. Gerüchte über ein mögliches US-ADR-Listing von Samsung Electronics wurden später offiziell zurückgewiesen. In China ist der Börsengang von ChangXin Memory (CXMT) offiziell für den 27. Juli angesetzt. Geplant ist eine Kapitalaufnahme von 29,5 Mrd. RMB, ein geschätzter Ausgabepreis von etwa 4,41 RMB je Aktie und nach dem Listing eine erwartete Marktkapitalisierung von rund 295 Mrd. RMB. Vor dem Hintergrund früherer Berichte über mögliches Interesse von Apple an Speicherprodukten von ChangXin könnte die Aktie trotz der jüngsten Korrektur kurzfristig weiter Unterstützung finden. Bei kryptobezogenen Aktien blieb das Bild überwiegend schwach. Abgesehen von CRCL, das nach der Nachricht über eine OCC-Genehmigung zur Einrichtung einer Digitalwährungs-Trustbank kurzzeitig zulegen konnte, befinden sich die meisten Titel weiter in einem Abwärtstrend und gelten weiterhin als Kandidaten für Short-Positionierungen. Weitere Informationen zum Coin-Aktienmarkt unter MSX.COM. (Odaily Planet Daily Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Anlageberatung dar und dient ausschließlich Lern- und Diskussionszwecken.) US-Aktienmarkt am Scheideweg: Vorsicht vor aggressivem Nachkaufen – Berichtssaison könnte Breite bringen Bank of America warnt, dass Aktienbullen ihr aggressives Kaufverhalten überdenken sollten. Die aktuelle Fondsmanager-Umfrage der Bank zeigt: Viele globale Investoren sind stark positioniert. Die Cash-Quote fiel auf 3,6% des Vermögens nach 4,1% im Vormonat und gilt als „sehr niedrig“. Gleichzeitig erreichte die Allokation in US-Aktien den höchsten Stand seit Dezember 2024; die Netto-Übergewichtung liegt bei 24%. Michael Hartnett und sein Team verweisen auf den BofA „Bull"Bear Indicator“ bei 9,4 (Skala 1 bis 10). Das liege im extrem optimistischen Bereich und spreche für eine Reduzierung des Aktien- und High-Beta-Engagements. Bei übermäßig optimistischer Positionierung sei das Aufwärtspotenzial von Risikoanlagen im Sommer begrenzt. Morgan Stanley sieht dennoch Chancen auf eine breitere Rally. Die Strategen erwarten, dass in der aktuellen Berichtssaison nicht nur Tech-Giganten, sondern auch andere US-Unternehmen solide Zahlen liefern. Michael Wilsons Team betont: Das Median-Unternehmen im S&P 1500 Composite weist aktuell ein Gewinnwachstum von über 10% aus – der beste Wert seit der Erholung nach der Pandemie. Zudem werden Gewinnschätzungen in den Bereichen zyklischer Konsum und Transport weiterhin angehoben. Die Breite der Rally dürfte sich demnach durch die Robustheit der Gewinne der „Median-Aktie“ weiter ausdehnen. Die Berichtssaison für das zweite Quartal startet am Dienstag, angeführt von den großen Banken. Konsensdaten zufolge rechnen Analysten mit einem Gewinnanstieg von 23% bei S&P-500-Unternehmen – einer der stärksten Zuwächse außerhalb von Erholungsphasen nach Rezessionen. Wöchentlicher Überblick: Kryptowährungen und börsennotierte „Treasury“-Unternehmen BTC-Treasury: Börsennotierte Unternehmen verkauften netto BTC im Wert von 85,45 Mio. US-Dollar – Strategy und Metaplanet pausieren Laut SoSoValue belief sich der Nettoverkauf von Bitcoin durch weltweit börsennotierte Unternehmen (ohne Miner) in der vergangenen Woche auf 85,45 Mio. US-Dollar (Stand: 13. Juli 2026, 8:00 Uhr Eastern Time). Das entspricht einem Rückgang von 908,42% gegenüber der Vorwoche. Strategy (ehemals MicroStrategy) und das japanische börsennotierte Unternehmen Metaplanet kauften in der vergangenen Woche keinen Bitcoin. Zwei andere Unternehmen stockten dagegen auf: Das brasilianische Bitcoin-Unternehmen OrangeBTC teilte am 13. Juli mit, 8 BTC zu je 62.100 US-Dollar erworben zu haben; der Bestand stieg damit auf 3.912 BTC. Der Vermögensverwalter Strive meldete am 13. Juli einen Kauf von 18 BTC für 1,15 Mio. US-Dollar zu je 64.028 US-Dollar; der Bestand erhöhte sich auf rund 19.900 BTC. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung hielten börsennotierte Unternehmen weltweit (ohne Miner) insgesamt 1.139.635 BTC, 0,19% weniger als in der Vorwoche. Der aktuelle Marktwert liegt bei rund 71,38 Mrd. US-Dollar, was etwa 5,7% der umlaufenden Bitcoin-Marktkapitalisierung entspricht. Strategy erhöht USD-Reserven auf 3 Mrd. US-Dollar Strategy gab bekannt, die US-Dollar-Reserven um 450 Mio. US-Dollar erhöht zu haben. Damit beläuft sich der USD-Reservebestand per 12. Juli auf 3 Mrd. US-Dollar. Der Bitcoin-Bestand liegt bei 843.775 BTC. Hyperscale Data stockt um rund 100 BTC auf – Bitcoin-Reserve über 1.000 BTC Das in den USA gelistete Bitcoin-Treasury- und KI-Rechenzentrumsunternehmen Hyperscale Data erklärte, den Bestand zuletzt um etwa 100 BTC erhöht zu haben. Damit liegt die Bitcoin-Reserve nun über 1.000 BTC. Das Management prüft nach eigenen Angaben, Bitcoin neben Cash und anderen strategischen Vermögenswerten künftig auch als Sicherheit für Finanzierungen zu nutzen, um die Bilanzstruktur zu diversifizieren. Strategy: Veröffentlichung der Q2-2026-Zahlen nach US-Börsenschluss am 30. Juli Strategy kündigte an, die Ergebnisse für das zweite Quartal 2026 nach Börsenschluss in den USA am 30. Juli 2026 (Eastern Time) zu veröffentlichen, entsprechend 4:00 Uhr Pekinger Zeit am 31. Juli 2026. Eine Online-Videokonferenz ist für 17:00 Uhr Eastern Time bzw. 5:00 Uhr Pekinger Zeit angesetzt. Cleanspark kauft 454 BTC – Bestand steigt auf 13.924 BTC (rund 880 Mio. US-Dollar) Der Bitcoin-Miner Cleanspark erwarb am 7. Juli 454 BTC zu einem Durchschnittspreis von etwa 64.000 US-Dollar, entsprechend rund 29 Mio. US-Dollar. Damit erhöhte sich die Reserve auf 13.924 BTC im Wert von rund 880 Mio. US-Dollar. Börsennotierte Mining-Unternehmen verkauften im ersten Quartal 2026 zusammen mehr als 32.000 BTC; Marathon veräußerte über 20.800 BTC zur Schuldentilgung und für operative Expansion. Cleanspark hatte zuvor für das zweite Quartal des Geschäftsjahres bis zum 31. März 2026 einen Nettoverlust von 378,3 Mio. US-Dollar gemeldet, darunter 224,1 Mio. US-Dollar nicht zahlungswirksamer Fair-Value-Verlust infolge des BTC-Preisrückgangs. Zum Quartalsende hielt das Unternehmen 925,2 Mio. US-Dollar in BTC sowie 260,3 Mio. US-Dollar in Cash. Boya Interactive kauft 108 BTC – Bestand nun 4.201 BTC Das in Hongkong gelistete Unternehmen Boya Interactive teilte mit, weitere 108 BTC gekauft zu haben. Der Gesamtbestand stieg damit auf 4.201 BTC. BitFuFu verkauft 184 BTC – Bestand 1.671 BTC BitcoinTreasuries.NET berichtete auf X, dass der in Singapur gelistete Bitcoin-Miner BitFuFu 184 BTC veräußerte und nun 1.671 BTC hält. Das Unternehmen rangiert damit auf Platz 35 der „Bitcoin 100“. Bitdeer bleibt bei null BTC – Verkauf von 227,5 BTC in der Woche bis 10. Juli Der an der Nasdaq gelistete Miner Bitdeer veröffentlichte aktuelle Bestandsdaten: In der Woche bis zum 10. Juli wurden 227,5 BTC gemined und im gleichen Zeitraum 227,5 BTC verkauft. Netto ergibt sich damit ein Zuwachs von 0 BTC; das Unternehmen hält weiterhin keinen Bitcoin. Empery Digital verkauft 1.400 BTC – Bestand sinkt auf 1.514 BTC Empery Digital veräußerte 1.400 BTC. Der Erlös soll in zwei Blöcke fließen: ein Teil in ein KI-Rechenzentrumsprojekt über 65 Mio. US-Dollar zum Ausbau von AI-Computing-Services, der andere Teil zur Rückzahlung von 10 Mio. US-Dollar Unternehmensschulden. Nach dem deutlichen Abbau beläuft sich der Bitcoin-Bestand auf 1.514 BTC. Börsennotierte Unternehmen kauften im Q2 2026 insgesamt 110.000 BTC BitcoinTreasuries.NET meldete unter Verweis auf den neuesten Monatsreport: Börsennotierte Unternehmen kauften im zweiten Quartal 2026 insgesamt 110.000 BTC – das entspricht dem 1,8-Fachen der Menge der beiden Vorquartale zusammen. ETH-Treasury: Bitmine erhöht um 27.801 ETH – gestaktes ETH-Volumen über 4,91 Mio. Bitmine Immersion Technologies erklärte, den Bestand in der vergangenen Woche um 27.801 ETH erhöht zu haben. Die gesamten Krypto-Assets umfassen 5.770.038 ETH, 206 BTC, 69 Mio. US-Dollar an Eightco-Holdings-Aktien sowie 180 Mio. US-Dollar an Beast-Industries-Anteilen. Insgesamt wurden 4.917.189 ETH gestakt; bei 1.820 US-Dollar je ETH entspricht das rund 9 Mrd. US-Dollar. SOL-Treasury: DFDV zieht sich aus dem Tagesgeschäft des Meme-Coins DONT zurück Die an der Nasdaq gelistete Solana-Treasury-Gesellschaft DeFi Development Corp. (DFDV) teilte mit, künftig nicht mehr für den operativen Tagesbetrieb des DONT-Ökosystems verantwortlich zu sein. Die Governance geht an ein unabhängiges Team unter Leitung von Daniel ReisFaria über. Der Fokus soll auf Ökosystem-Entwicklung, Community-Aufbau, Ausbau von Partnerschaften und Stärkung der Liquidität liegen. DFDV will die zugeteilte DONT-Treasury-Position weiterhin halten; sie entspricht aktuell etwa 31,6% des gesamten DONT-Angebots. Das Unternehmen bekräftigte sein langfristiges Halteversprechen. Altcoin-Treasury: BNB Plus von Nasdaq dekotiert – Handel künftig als BNBX im OTCQB BNB Plus gab bekannt, vom Nasdaq Hearing Panel eine Dekotierungsentscheidung erhalten zu haben. Grund ist, dass der Aktienkurs dauerhaft die Nasdaq-Anforderung eines Mindestgebots von 1 US-Dollar unterschritten hat. Das Unternehmen will Berufung beim Nasdaq Listing Qualifications Review Committee einlegen, die Berufung setzt den Dekotierungsprozess aber nicht aus. Der Handel an der Nasdaq wird zum Handelsstart am 14. Juli 2026 ausgesetzt. Die Vorbereitungen für eine Notierung am OTCQB Venture Market sind abgeschlossen; das Tickersymbol bleibt BNBX. Der Handel im außerbörslichen Markt soll unmittelbar nach Handelsbeginn am 14. Juli wieder aufgenommen werden.
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