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2026-09-19
vor 27 Min.
SOL springt um 11% auf 112 US-Dollar – Short-Positionen werden ausgequetscht
SOL legte um 11% auf 112 US-Dollar zu, nachdem zahlreiche Short-Positionen aus dem Markt gedrängt wurden.
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vor 37 Min.
Pi-Network-Update: KYC- und Mainnet-Korrekturen sollen 914.000 Nutzer wieder freischalten
Pi Network hat ein Update für KYC und die Mainnet-Migration veröffentlicht, das festgefahrene Verifizierungs- und Wallet-Fälle bereinigen soll. Nach Angaben des Projekts könnten dadurch insgesamt rund 914.000 betroffene Nutzer wieder einen Weg zur KYC-Abschlussprüfung oder zum Zugriff auf migrierte Guthaben erhalten. Im Fokus stehen Sonderfälle, bei denen eigentlich berechtigte "Pioneers" während der Identitätsprüfung oder nach der Migration nicht weiterkamen. Größte Korrektur: Mehr als 417.000 Konten waren in eine "Duplicate-Account"-Prüfung geraten. Nach einer erneuten Bewertung sollen diese Accounts fälschlich als mögliche Duplikate markiert worden sein. Die Betroffenen können den KYC-Prozess nun fortsetzen, müssen aber weiterhin alle regulären Prüfanforderungen erfüllen. Das Update hebt damit eine administrative Sperre auf, ohne die Identitätsprüfung zu umgehen. Separat adressiert Pi Network ein Mainnet-Problem bei rund 497.000 Nutzern im Zusammenhang mit "FastTrack"-Wallets. Einige Teilnehmer erhielten über FastTrack eine Mainnet-Wallet und nutzten diese anschließend als Zieladresse für die Migration. In bestimmten Fällen war in diesen Wallets jedoch nicht genügend Pi vorhanden, um die notwendige Gas-Gebühr zu bezahlen und das migrierte Guthaben zu beanspruchen. Eine Korrektur soll innerhalb von etwa einer Woche ausgerollt werden, um die betroffenen Wallets zu entsperren und vergleichbare Fälle künftig zu verhindern. Zusätzlich erweitert Pi Network die Methoden zur Mensch-Verifizierung. In einem einmonatigen Test sollen ausgewählte Nutzer mehrere Liveness-Checks durchlaufen; dabei kann auch die Erfassung eines Handflächenabdrucks als Authentifizierung angeboten werden. Handflächenabdrücke sollen laut Team die Bestätigung erleichtern, dass es sich um eine reale Person handelt, ohne dass Nutzer ihr Gesicht zeigen müssen. Weitere technische Verbesserungen umfassen ein machine-learning-basiertes Ressourcenmanagement, breitere Unterstützung von Liveness-Checks auf älteren Smartphones sowie neue Möglichkeiten zur erneuten Einreichung in bestimmten Yoti- und indonesischen Ausweisfällen.
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vor 37 Min.
Zcash-Entwickler legen NU7-Mainnet-Upgrade auf den 5. November fest
Die Entwickler von Zcash (ZEC) haben sich am 17. September 2026 einstimmig darauf verständigt, das NU7-Upgrade im Mainnet am 5. November zu aktivieren. Voraussetzung ist ein finales Go/No-Go am 20. Oktober. Zuvor soll NU7 am 6. Oktober im Testnet live gehen, um die Änderungen unter realen Bedingungen zu prüfen. Die Code-Fertigstellung ist für den 30. September vorgesehen. Bekannt wurde der Zeitplan durch einen Beitrag von Entwickler Sean Bowe (Nutzername ebfull) im Zcash Community Forum. Dem gingen Stimmungsabfragen sowie Abstimmungen und Gespräche zwischen Zcash Foundation, Project Tachyon, Valar Group, ZODL, Shielded Labs und den Engineering-Teams voraus. Auch Rückmeldungen von Vorschlagsinitiatoren sowie die Terminabstimmung zwischen den Zakura- und Zebra-Teams flossen in die Festlegung ein. Der Plan sieht folgende Meilensteine vor: Bis 30. September müssen die Funktionen für das Testnet-Upgrade bereitstehen. Am 6. Oktober soll das offizielle Testnet NU7 aktivieren. Danach folgt eine zweiwöchige Auswertungsphase. Am 20. Oktober entscheiden die Entwickler final über die Mainnet-Aktivierung und die genaue Blockhöhe; der Termin liegt eine Woche vor Zcon. Bei unauffälligen Testergebnissen ist die Mainnet-Aktivierung für den 5. November angesetzt. Inhaltlich fokussiert sich NU7 auf drei Kernänderungen. Erstens: Mit ZIP218 ist eine Blockzeit von 25 Sekunden geplant, statt bislang 75 Sekunden. Das würde Bestätigungen beschleunigen und die Blockerzeugung faktisch verdreifachen. Zweitens: v4-Transaktionen sollen deaktiviert werden. Drittens: Über ZIP234 (alt) und ZIP235 wird der Network Sustainability Mechanism integriert. Umfrageergebnisse sprechen dafür, den bestehenden Halving-Zeitplan beizubehalten; zugleich soll zuvor entfernte Supply ab Februar 2031 wieder eingeführt werden. Neue Transaktionsformate sind nicht Bestandteil des Upgrades. Für Wallets werden keine nennenswerten Auswirkungen erwartet. Vollknoten, Indexer und Block-Explorer könnten Updates benötigen. Bis zum 5. November ist eine Fortschritts-Checkliste im Forum-Thread vorgesehen, um die Community über jeden Schritt zu informieren. Für Betreiber von Zcash-Infrastruktur ergeben sich damit klare Vorbereitungsdaten. Der Entscheidungstermin am 20. Oktober bietet Spielraum für Anpassungen, falls das Testnet Probleme offenlegt. Marktbeobachter erwarten, dass das Upgrade die Attraktivität von ZEC bei Tradern erhöhen könnte.
ZEC
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vor 50 Min.
Neu: TRON's Stablecoin-Marktkapitalisierung steigt in 90 Tagen um 4,8 Mrd. US-Dollar
Neu: Die Marktkapitalisierung der auf TRON ausgegebenen Stablecoins ist innerhalb von 90 Tagen um 4,8 Mrd. US-Dollar gestiegen.
TRX
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vor 56 Min.
Santiment: Altcoin-Rally signalisiert Kapitalrotation – Bitcoin zeigt Stärke, Onchain-Daten mahnen zur Vorsicht
Während sich Bitcoin am Kryptomarkt zuletzt kaum bewegte, legten mehrere Altcoins deutlich zu. Analysten von Santiment werten die Entwicklung als Zeichen einer Kapitalrotation innerhalb des Marktes. Brian von Santiment führt einen Großteil der negativen Stimmung auf zwei Faktoren zurück: das Scheitern des "Clarity Act" im US-Senat und die Zinserhöhung der US-Notenbank Federal Reserve. Trotz der aus Investorensicht stark belastenden Nachrichten habe der Kryptomarkt mehr Widerstandskraft gezeigt als erwartet. Dass sich Bitcoin nach einem begrenzten Rücksetzer zügig erholte, deute darauf hin, dass der Markt den negativen Newsflow weitgehend verarbeitet hat. Im Vergleich zu klassischen Märkten habe Bitcoin nach dem Fed-Entscheid relativ robust reagiert. Brian verweist darauf, dass der S&P 500 nach der Zinserhöhung auf den tiefsten Stand seit einem Monat gefallen sei, während bei Bitcoin ein ähnlich kräftiger Abverkauf ausblieb. Gleichzeitig sendet Santiments Onchain-Analyse ein erhöhtes Risikosignal: Wallets großer Investoren mit Beständen zwischen 10 und 10.000 BTC hätten seit dem 5. August insgesamt rund 57.600 BTC verkauft. Parallel dazu seien die Bestände kleinerer Anleger gestiegen. Das spreche dafür, dass größere Marktteilnehmer in die Kursanstiege hinein verkaufen, während Privatanleger erst nach der Rally in den Markt kommen. Brian hält deshalb kurzfristig bis mittelfristig Vorsicht für angebracht. Eine erneute Akkumulation durch große Wallets, die er als Wale und "Sharks" bezeichnet, wäre aus seiner Sicht ein konstruktiveres Signal. Santiment sieht das Rückschlagsrisiko überdurchschnittlich, solange Großanleger ihre Bitcoin-Bestände weiter reduzieren und Kleinanleger verstärkt kaufen. Bei Altcoins zeigen die Daten dagegen klare Rotationsmuster. Laut Santiment haben in der vergangenen Woche unter anderem Zcash, Uniswap und Hyperliquid Bitcoin und Ethereum deutlich übertroffen. Die kräftigen Zugewinne vieler Mid- und Small-Caps bei gleichzeitig nur begrenzten Verlusten von Bitcoin und Ethereum wertet Brian als Hinweis, dass Kapital in Richtung Altcoins umgeschichtet wird. Zudem beobachtet Santiment zuletzt anziehende Handelsvolumina bei Kryptowährungen mit Fokus auf KI und Big Data. Brian nennt unter anderem NEAR sowie weitere KI-nahe Projekte, bei denen sowohl Volumen als auch Kursdynamik zunehmen. Sollte sich die Altcoin-Rally in der zweiten Septemberhälfte fortsetzen, sollte der KI- und Big-Data-Sektor nach seiner Einschätzung besonders aufmerksam verfolgt werden. Die Aktivität im Memecoin-Segment interpretiert Santiment als Gegenindikator. Brian zufolge fielen Phasen maximaler Memecoin-Umsätze und spekulativen Interesses in der Vergangenheit häufig mit kurzfristigen Marktspitzen zusammen. Umgekehrt seien starke Rückgänge des Interesses gelegentlich nahe Markttiefs zu beobachten gewesen. Entsprechend nutzt Santiment Memecoin-Aktivität als inversen Indikator für die Risikobereitschaft. Die Gesamtstimmung am Markt hat sich laut Santiment von starkem Optimismus zu Beginn des Septembers auf ein neutrales Niveau abgekühlt. Brian sagt, die Stimmung sei besonders positiv gewesen, als die Erwartungen an den "Clarity Act" hoch waren; nach den Entwicklungen im Senat und der Fed-Zinsentscheidung habe dieser Optimismus nachgelassen. Ein erneuter Anstieg von Bitcoin über 80.000 US-Dollar mit einem möglichen Lauf in Richtung 85.000 US-Dollar sei zwar möglich, dafür brauche der Markt aus Santiment-Sicht aber neue positive Impulse. *Dies ist keine Anlageberatung. Weiterführende Lektüre: Wird die Rally bei Altcoins anhalten? Hat der Bullenmarkt begonnen? Analysten ordnen ein.
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vor 1 Std.
Aaves Arc-Markt zieht 125 Mio. USDC an – doch 99,5% bleiben ungenutzt
Aaves neuer Kreditmarkt auf dem Arc-Netzwerk hat in kurzer Zeit fast 125 Mio. USDC angezogen. Die Ausleihungen liegen jedoch weiter unter 600.000 USDC – damit bleibt der Großteil der Liquidität ungenutzt. Die Schieflage zeigt: Ein hoher Zufluss an Einlagen allein schafft noch kein funktionierendes Kreditgeschäft. Entscheidend wird, ob die Nachfrage der Kreditnehmer nachzieht. Laut Aavescan-Daten vom 18. September wurden im Arc-Markt von Aave V4 rund 124,8 Mio. USDC von Nutzern bereitgestellt. Das ist ein deutlicher Sprung gegenüber 75,8 Mio. USDC am Vortag und 24,5 Mio. USDC an überschüssigen Reserven am 16. September. Damit entspricht der Zuwachs etwa 65% innerhalb eines Tages und mehr als dem Fünffachen seitdem der Markt zuletzt verstärkt überschüssige Liquidität angezogen hat. Berichte vom 17. September hatten die Einlagen noch bei etwa 76 Mio. USDC verortet, bei nahezu fehlender Kreditaufnahme. Diese Zahlen sind inzwischen überholt, das Grundproblem bleibt bestehen. Der jüngste Stand weist ausstehende Kredite von rund 568.300 USDC aus. Gegenüber dem Tief von etwa 73.400 USDC um Mitternacht des 18. September deutet das zumindest auf erste Anzeichen anziehender Nachfrage hin. Trotzdem werden aktuell nur 0,46% der verfügbaren USDC genutzt; rund 99,5% liegen faktisch unberührt im Markt. Warum ungenutzte Einlagen relevant sind Aave bringt Krypto-Anleger, die verleihen möchten, mit Kreditnehmern zusammen. Einleger verdienen üblicherweise Zinsen aus den Gebühren der Kreditnehmer. Bleibt die Kreditnachfrage schwach, gibt es kaum Erträge zu verteilen. Im Arc-Markt wird derzeit eine Supply-Rendite von 0,00% angezeigt, während der Borrowing-Satz bei rund 0,02% liegt. Vor diesem Hintergrund wirkt das Einlagenvolumen von 125 Mio. USDC weniger aussagekräftig, als es auf den ersten Blick erscheint: Das Kapital ist vorhanden, erzeugt aber weder nennenswertes Kreditvolumen noch Erträge für die Anbieter von Liquidität. Allerdings befindet sich der Markt noch in einer sehr frühen Phase. Kreditmärkte benötigen zunächst ausreichend bereitgestelltes Kapital, damit Kreditnehmer Vertrauen fassen und sie tatsächlich nutzen. Der starke Zufluss könnte daher als Grundlage für spätere Aktivität dienen und muss nicht zwingend auf ein strukturelles Problem hindeuten. Bis auf Weiteres ist das Tempo der Kreditaufnahme – nicht die Höhe der Einlagen – der klarste Indikator dafür, ob Aaves Expansion auf Arc praktisch angenommen wird. Zusammenfassung Die USDC-Einlagen stiegen auf rund 124,8 Mio. USDC, während die Ausleihungen unter 600.000 USDC blieben. Die Auslastung liegt bei nur 0,46%, was Einlegern faktisch eine Verzinsung von 0% bedeutet.
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vor 1 Std.
Drei Jahre alter Bug in der Radix-Engine ermöglicht Diebstahl von 1,3 Mio. US-Dollar und legt Netzwerk 10 Tage lahm
Eine Schwachstelle in der Radix Engine hat einen Diebstahl von rund 1,3 Mio. US-Dollar ermöglicht und Validatoren dazu veranlasst, die Blockchain vorübergehend anzuhalten. Nach Angaben der Radix Foundation wurde der Fehler bei Aufräumarbeiten an der Radix Engine im Juni 2023 von einem Entwicklungsteam von RDX Works eingebracht und blieb anschließend über mehr als drei Jahre unentdeckt. Am 31. August nutzte ein Angreifer die Lücke aus. Eine communitybasierte Rekonstruktion des Ledgers erfasste 26 Exploit-Transaktionen. Abgezogen wurden demnach etwa 458.915 USDC, 72.420 USDT, 61,08 ETH, 6,35 Wrapped Bitcoin, 536,16 SOL und 32,91 BNB. Zum Marktpreis vom 31. August entsprach dies rund 1,26 Mio. US-Dollar. Zusätzlich entnahm der Angreifer 13.000 XRD zur Begleichung von Transaktionsgebühren. Die beiden Stablecoins machten zusammen etwa 531.335 US-Dollar aus. Die Assets wurden über Hyperlane auf Ethereum, BNB Chain und Solana transferiert und anschließend nach Radix-Angaben in ETH getauscht. Hyperlane habe dabei wie vorgesehen funktioniert; kompromittierte Private Keys gab es laut Radix nicht. Ermittler kamen zu dem Schluss, dass die Schwachstelle grundsätzlich gegen jeden Vault im Netzwerk hätte eingesetzt werden können. Das potenzielle Risiko betraf damit auch Token und weitere Vermögenswerte jenseits der konkret über Bridges bewegten Bestände. Um weitere Abflüsse zu verhindern, nahmen Validatoren ausreichend Stake vom Netz, sodass kein Konsens mehr erreicht werden konnte. Dadurch wurden zusätzliche Transaktionen gestoppt, während Entwickler an einer Korrektur arbeiteten. Der Stillstand dauerte mehr als zehn Tage. Ein Protokoll-Fix blockierte die Nutzung eingeschränkter Vault-Referenzen für normale Auszahlungen. Laut der Ledger-Rekonstruktion wurden Nutzertransaktionen am 11. September wieder aufgenommen. Zellic hatte das Radix-Protokoll 2024 auditiert; der Umfang umfasste auch den Engine-Kernel, in dem der Defekt steckte. Die Überprüfung entdeckte den Autorisierungsfehler nicht. Technisch erlaubte der Bug einer Transaktion, den Vault eines anderen Nutzers über dessen interne Adresse zu identifizieren. Smart-Contract-Code konnte anschließend diese Referenz erhalten. Die Engine ließ daraufhin reguläre Auszahlungsfunktionen zu, ohne die Eigentumsgrenze korrekt durchzusetzen. So konnte der Angreifer auf Assets aus Nutzerkonten, Anwendungen und Liquiditätspools zugreifen, ohne die Signaturen der Eigentümer einzuholen. Neben dem direkten Abfluss kam es zu Folgeschäden in Liquiditätspools, weil gebridgte Assets einseitig aus Handelspaaren entfernt wurden. Verfälschte Preise ermöglichten es einem weiteren Konto, Millionen von XRD aus betroffenen Pools zu ziehen. Radix kündigte zusätzliche Regressionstests an, will den Security-Review-Prozess verschärfen und das Notfallverfahren formalisieren, mit dem Validatoren die Network-Liveness gezielt unterbrechen können. Künftige Sicherheitsarbeit müsse zudem zunehmend leistungsfähige, KI-gestützte Codeanalyse-Tools berücksichtigen. Die Foundation hält es für möglich, dass solche Werkzeuge dem Angreifer beim Auffinden des jahrealten Defekts geholfen haben.
USDC
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vor 1 Std.
Drei Jahre unentdeckter Fehler: 1,3 Mio. US-Dollar gestohlen und Radix-Blockchain zehn Tage angehalten
Ein eigentlich routinemäßiges Code-Refactoring bei Radix hat eine Schwachstelle in "Vaults" geschaffen, die einen Diebstahl von rund 1,3 Mio. US-Dollar ermöglichte und die Validatoren später zum Anhalten der Blockchain zwang. Die Radix Foundation teilte am 17. September mit, dass ein Entwicklungsteam von RDX Works den Defekt im Zuge einer Aufräumaktion am Radix Engine im Juni 2023 eingebaut habe. Die Radix Engine ist die Software-Schicht, die Transaktionen ausführt und die Eigentumsrechte an Assets im Netzwerk durchsetzt. Die Schwachstelle blieb über drei Jahre unentdeckt, bis ein Angreifer sie am 31. August ausnutzte. Eine Community-Rekonstruktion des Ledgers zeigt, dass der Angreifer in 26 Transaktionen etwa 458.915 USDC, 72.420 USDT, 61,08 ETH, 6,35 Wrapped Bitcoin, 536,16 SOL und 32,91 BNB abzog. Auf Basis der Marktpreise vom 31. August entsprach das einem Gegenwert von rund 1,26 Mio. US-Dollar. Zusätzlich entnahm der Angreifer weitere 13.000 XRD aus einem Vault zur Bezahlung von Transaktionsgebühren. Allein die beiden Stablecoins machten dabei etwa 531.335 US-Dollar aus. Radix zufolge wurden die entwendeten Vermögenswerte über Hyperlane zu Ethereum, BNB Chain und Solana transferiert und anschließend in ETH verkauft. Hyperlane habe dabei wie vorgesehen funktioniert: Die Assets seien bereits über die Radix Engine erlangt worden, bevor der Bridge-Transfer erfolgte. Kompromittierte Private Keys habe es nicht gegeben. Radix-Ermittler betonten, der unmittelbare Schaden bilde das Risiko nur unvollständig ab. Der Fehler hätte demnach gegen jeden Vault im Netzwerk eingesetzt werden können, wodurch auch Token und andere Assets außerhalb der konkret abgeflossenen, gebridgten Bestände potenziell gefährdet gewesen seien. In der Folge nahmen Validatoren gezielt ausreichend Stake offline, um keine Konsensfindung mehr zu ermöglichen. So sollten weitere Transaktionen gestoppt werden, während Entwickler an einem Fix arbeiteten. Brisant: Die Schwachstelle hatte bereits ein unabhängiges Security-Review überstanden. Zellic auditierte 2024 das Radix-Protokoll, einschließlich des Engine-Kernels, in dem der Defekt steckte. Die Prüfung erkannte die Autorisierungslücke nicht, obwohl der anfällige Code im Refactoring des Vorjahres entstanden war. Technisch änderte der Bug, wie die Engine Vault-Referenzen behandelte. Eine Transaktion konnte den Vault eines anderen Nutzers über dessen interne Adresse referenzieren und diese Referenz in speziell erstellten Smart-Contract-Code einschleusen. Die Engine ließ daraufhin reguläre Auszahlungsfunktionen zu, ohne die Eigentumsgrenze korrekt durchzusetzen, die den Vorgang hätte blockieren müssen. Damit erhielt der Angreifer Zugriff auf Assets aus Nutzerkonten, Anwendungen und Liquiditätspools, ohne die Signaturen der Eigentümer. Laut Foundation führte der Angreifer die 26 Exploit-Transaktionen am 31. August zwischen 16:02 und 16:57 UTC aus. Als klar war, dass die Schwachstelle in der Ausführungsschicht lag und nicht in einer einzelnen Anwendung, koordinierten die Validatoren den Stopp der Finalisierung. Die Unterbrechung dauerte mehr als zehn Tage. Ein Protokoll-Fix ergänzte Prüfungen, die verhindern, dass eine eingeschränkte Vault-Referenz für eine gewöhnliche Auszahlung genutzt werden kann. Laut Community-Rekonstruktion wurden Nutzertransaktionen am 11. September wieder aufgenommen. Der Vorfall zog zudem Folgeschäden in Liquiditätspools nach sich: Weil der Angreifer gebridgte Assets einseitig aus Trading-Paaren entfernte, gerieten Preise aus dem Gleichgewicht. Das ermöglichte einem weiteren Account, Millionen von XRD aus betroffenen Pools zu extrahieren. Der Fall zeigt, wie ein Fehler in der Ausführungsschicht auch dann noch ökonomischen Schaden verursachen kann, wenn die ursprünglich entwendeten Assets das Netzwerk bereits verlassen haben. Radix kündigte an, zusätzliche Regressionstests einzuführen, den Security-Review-Prozess zu verschärfen und das Notfallverfahren zu formalisieren, mit dem Validatoren die Liveness des Netzwerks gezielt unterbrechen. Künftige Sicherheitsarbeit müsse zudem zunehmend leistungsfähige KI-gestützte Tools zur Codeanalyse berücksichtigen, die nach Einschätzung von Radix dem Angreifer bei der Identifikation des jahrealten Defekts geholfen haben könnten. Für Entwickler und Validatoren sei die nächste Herausforderung, zu verhindern, dass scheinbar gewöhnliche Wartungsarbeiten stillschweigend Sicherheitsannahmen verändern, die auch externen Audits entgehen können. Radix müsse die Prüfprozesse rund um Änderungen an der Autorisierungslogik stärken und zugleich das Vertrauen von Nutzern und Liquiditätsanbietern zurückgewinnen, deren Assets letztlich davon abhängen, dass die Engine diese Grenzen zuverlässig durchsetzt.
USDC
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vor 2 Std.
NEAR-Protokoll springt über 3,5 US-Dollar – Kurs legt binnen 24 Stunden um 23% zu
TL;DR: NEAR Protocol notiert bei 3,68 US-Dollar, ein Plus von 23,02% in den vergangenen 24 Stunden. Die Rally zieht sich über mehrere Tage und gewinnt Rückenwind durch steigende Aktivität rund um NEAR Intents, das Crosschain-Ausführung über Dutzende Netzwerke ermöglicht. Zudem wurde mit dem Überschreiten von 70 Mio. US-Dollar „Confidential TVL“ die Incentive-Stufe NEAR@3.33 aktiviert; neue Funktionen für vertrauliches Trading gelten als zusätzlicher Nachfrageimpuls. NEAR Protocol hat die Marke von 3,5 US-Dollar überwunden. Käufer treiben damit eine Aufwärtsbewegung weiter, die den Fokus zuletzt stärker auf den Token und das wachsende Produkt-Ökosystem lenkt. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung liegt NEAR bei 3,68 US-Dollar, wie die aktuellsten Daten zeigen. Der Anstieg setzt eine Reihe starker Handelstage fort. Marktdaten deuten darauf hin, dass NEAR zu Wochenbeginn noch im mittleren 2-US-Dollar-Bereich lag; in einzelnen Auswertungen summiert sich das Plus über drei Tage auf mehr als 40%. Die jüngste Dynamik fällt in eine Phase, in der sich NEAR stärker als Infrastruktur für Crosschain-Ausführung positioniert und weniger ausschließlich als klassische Layer-1-Blockchain. Über NEAR Intents können Nutzer ein gewünschtes Ergebnis formulieren, während konkurrierende „Solver“ Ausführungswege über unterstützte Netzwerke bestimmen. Laut Plattformangaben wurden bislang mehr als 28 Mrd. US-Dollar an kumuliertem Intents-Volumen über 34 Chains abgewickelt. Die Produkterweiterung stützt die Kursbewegung fundamental. NEAR zufolge ermöglicht near.com den Handel von mehr als 100 Assets über 35 oder mehr Chains in einer einheitlichen Oberfläche. Damit sinkt der Aufwand für Bridges, separate Wallets und unterschiedliche Gas-Anforderungen. Ein weiterer Schwerpunkt ist „Confidential Execution“. „Confidential Intents“ nutzt einen privaten NEAR-Shard, um Transaktionsdetails vom öffentlichen Mempool fernzuhalten. Das System soll die Anfälligkeit für Frontrunning und bestimmte Formen von MEV verringern. Am 17. September meldete near.com, dass „Confidential TVL“ die Schwelle von 70 Mio. US-Dollar überschritten hat. Damit wurde der erste Snapshot im Rahmen des Incentive-Programms NEAR@3.33 ausgelöst. Die Verteilung umfasst 333.333 Milestone-Token; die Rewards bleiben gesperrt, bis der Drei-Tage-VWAP von NEAR mindestens 3,33 US-Dollar erreicht. Die Struktur ist auch deshalb marktseitig relevant, weil sie Nutzung im Ökosystem an eine konkrete Preisschwelle koppelt, statt sofort liquide Anreize auszuschütten. Das kann die Aufmerksamkeit auf tragfähige Marktbedingungen lenken, während sich die vertrauliche Liquidität weiter entwickelt. Auch die Einnahmenseite signalisiert zunehmende Aktivität. Das offizielle Dashboard weist zuletzt rund 5,51 Mio. US-Dollar an Brutto-Gebühren in 30 Tagen sowie 1,75 Mio. US-Dollar Nettoerlöse aus – begleitet von weiter wachsendem „Confidential TVL“.
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vor 2 Std.
510.768 SOL im Wert von 57.073.729 USD von unbekannter Wallet an Coinbase Institutional transferiert
Eine unbekannte Wallet hat 510.768 SOL (57.073.729 USD) an Coinbase Institutional übertragen.
SOL
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Risikowarnung

Kryptowährungen und ihre Derivate sind innovative Finanzprodukte mit großer Volatilität und hohen Anlagerisiken.

Obwohl BingX bestrebt ist, seinen Nutzern einfach zu bedienende Handelsinstrumente zur Verfügung zu stellen, bleibt der Handel selbst ein sehr anspruchsvoller Bereich. Der Handel mit digitalen Assets und deren Derivaten ist mit einem hohen Marktrisiko und Preisschwankungen verbunden und kann zu einem teilweisen oder vollständigen Verlust des Kontoguthabens führen. Sie müssen Ihre finanzielle Situation und die oben genannten Risiken sorgfältig abwägen und beurteilen, bevor Sie die BingX Services nutzen. Sie sind für alle Verluste verantwortlich, die sich daraus ergeben. Gegebenenfalls sollten Sie professionelle Beratung in Anspruch nehmen, um fundierte Entscheidungen zu treffen, bevor Sie Investitionen tätigen. Indem Sie auf die von BingX bereitgestellten BingX Services zugreifen, diese herunterladen, nutzen oder auf "Ich stimme zu" klicken, erklären Sie, dass Sie alle in den BingX Nutzungsbedingungen und in unserer Datenschutzrichtlinie dargelegten Bedingungen gelesen, verstanden und akzeptiert haben.


Der Handel durch Kopieren oder Replizieren von Trades anderer Trader birgt ein hohes Risiko, selbst wenn man die leistungsstärksten Trader kopiert oder repliziert. Die frühere Performance eines BingX Community Mitglieds ist kein verlässlicher Indikator für seine zukünftige Performance. Die Inhalte auf der Handelsplattform von BingX werden von Mitgliedern der Community erstellt und enthalten keine Ratschläge oder Empfehlungen von oder im Namen von BingX.

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