Forscher finden 4.200 bösartige Smart Contracts, die 5.700 Opfer zu Krypto-Signaturen verleiteten
Ein am 30. Juli 2026 auf arXiv veröffentlichter Preprint beschreibt eine neue Form von Wallet-nahem Phishing, bei der bösartige Smart Contracts die Transaktionssimulation in Krypto-Wallets ausnutzen. Dabei wird Nutzern eine scheinbar positive Guthabenänderung angezeigt, um sie zu einer Signatur oder Autorisierung zu bewegen, woraufhin Vermögenswerte an Angreifer-Adressen abfließen, so die Autoren. Die Studie verknüpft die Methode mit 5.742 Opferadressen und rund 3,48 Mio. US-Dollar an historischen Verlusten; 91,5% entfielen auf Ethereum, und etwa 83% der Cross-Chain-Verluste konzentrierten sich auf den größten abgeleiteten Cluster. Zudem wird ein Bezug zu Cross-Chain-Szenarien sowie eine indirekte Verbindung zum SOL-Ökosystem erwähnt.