„Trump Trade“ verliert an der Börse an Boden – Index seit Mai rund 16% im Minus
KI-Marktzusammenfassung
Das Auseinanderbrechen des "Trump Trade" spiegelt makroökonomische Gegenwinde durch die eskalierende US-Iran-Konfliktsituation und die Unsicherheit bei Zöllen wider. Höhere Energiepreise und ein stärkerer Dollar treiben Inflationserwartungen und Zinsen nach oben, verschärfen die finanziellen Bedingungen und belasten zyklische Themen wie das verarbeitende Gewerbe und den Wohnungsbau. Berichte über Störungen in Hormuz verstärken das Risiko für das Rohölangebot, bekräftigen den Inflationsimpuls, der die Risikobereitschaft untergräbt, und erhöhen die Streuung über Sektor- und thematische Engagements hinweg.
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Der Trump-Trade-Index von Ned Davis Research ist seit Mai um rund 16% gefallen, nachdem er zu Jahresbeginn den S&P 500 Index deutlich geschlagen hatte. Als Haupttreiber nennt der Bericht die Eskalation des US-Konflikts mit Iran, die Energiepreise, Inflationserwartungen, Zinsen und den US-Dollar nach oben getrieben habe. Zusätzlich verunsichern neue handelspolitische Schritte: Trump verhängte 50% Zölle auf Waren aus Kanada und will unter Section 338 des Tariff Act of 1930 gezielte Zölle gegen China und Europa einsetzen. Die Schließung der Straße von Hormus infolge des Konflikts verschärft zudem die Sorgen über die Ölversorgung.