Melbournes Auktions-Quote fällt auf 50,2% und markiert Fünfjahrestief nach Budgetplänen
KI-Marktzusammenfassung
Australiens Haushaltsänderungen – die Abschaffung des Negative Gearing für neu erworbene bestehende Wohnimmobilien ab Juli 2025 und die Indexierung der CGT-Vergünstigungen an die Inflation ab Juli 2027 – sind mit dem Rückgang der Versteigerungs-Zuschlagsquote in Melbourne auf ein Fünfjahrestief zusammengefallen. Der Politikschock beschleunigt den Verkauf durch Investoren und den Rückzug von Verkäufern, schwächt das Vertrauen in den Wohnungsmarkt und erhöht die Unsicherheit für Mieter. Kurzfristig unterstreicht dies ein vorsichtigeres Umfeld für die inländische Nachfrage und kann die risikobezogene Stimmung gegenüber Australien-gebundenen Assets belasten.
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Die australische Bundesregierung kündigte im Budget vom 12. Mai an, dass ab Juli 2025 die steuerliche „Negative-Gearing“-Regelung für nach dem Budgetabend gekaufte bestehende Wohnimmobilien abgeschafft wird. Ab Juli 2027 soll zudem der 50-Prozent-Rabatt bei der Kapitalertragsteuer nicht mehr an die Haltedauer, sondern an die Inflation gekoppelt werden. In der Folge sank die Auktions-Zuschlagsquote in Melbourne am vergangenen Wochenende auf 50,2% und damit auf den niedrigsten Stand seit fünf Jahren, deutlich unter dem Niveau der Pandemie-Lockdowns. Experten berichten von einem beschleunigten Rückzug von Investoren, mehr Rücknahmen von Verkaufsangeboten und zusätzlichem Druck auf Mieter, was das Vertrauen in den Markt spürbar belastet.