vor 16 Std.
ASX dürfte Wall Street folgen, nachdem die USA eine Seeblockade gegen den Iran wieder verhängt haben
Die USA haben die Seeblockade gegen den Iran wieder in Kraft gesetzt und vier Nächte in Folge Luftangriffe geflogen; zugleich gilt die Sicherheit der Schifffahrt durch die Straße von Hormuz als bedroht. Brent-Ölfutures legten daraufhin an einem Tag um mehr als 10% zu und stiegen im Tagesverlauf auf 85.72 US-Dollar je Barrel. Das Ereignis wird als konkrete geopolitische Angebotsstörung gewertet und löste eine unmittelbare Neubewertung am Energiemarkt aus.
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vor 16 Std.
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Rund 400 BHP-Beschäftigte in Port Hedland kündigen 8-stündigen Streik für nächsten Donnerstag an
Rund 400 Beschäftigte von BHP im australischen Port Hedland wollen am nächsten Donnerstag für acht Stunden die Arbeit niederlegen. Es wäre die bedeutendste Arbeitskampfmaßnahme in der Bergbaubranche in Westaustralien seit 25 Jahren. Hintergrund sind gescheiterte Verhandlungen über Löhne und Arbeitsbedingungen. Der Ausstand könnte den Angaben zufolge täglich rund 120 Millionen US-Dollar an Erlösen bei BHP sowie 6,85 Millionen US-Dollar an Lizenzabgaben für die Regierung von Westaustralien gefährden.
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Melbournes Auktions-Quote fällt auf 50,2% und markiert Fünfjahrestief nach Budgetplänen
Die australische Bundesregierung kündigte im Budget vom 12. Mai an, dass ab Juli 2025 die steuerliche „Negative-Gearing“-Regelung für nach dem Budgetabend gekaufte bestehende Wohnimmobilien abgeschafft wird. Ab Juli 2027 soll zudem der 50-Prozent-Rabatt bei der Kapitalertragsteuer nicht mehr an die Haltedauer, sondern an die Inflation gekoppelt werden. In der Folge sank die Auktions-Zuschlagsquote in Melbourne am vergangenen Wochenende auf 50,2% und damit auf den niedrigsten Stand seit fünf Jahren, deutlich unter dem Niveau der Pandemie-Lockdowns. Experten berichten von einem beschleunigten Rückzug von Investoren, mehr Rücknahmen von Verkaufsangeboten und zusätzlichem Druck auf Mieter, was das Vertrauen in den Markt spürbar belastet.
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Internationale Aktionäre warnen vor weiteren Rettungsgeldern für Trafigura und Nyrstar in Australien
Eine Gruppe internationaler Aktionäre warnt die australische Bundesregierung sowie die Regierungen von South Australia und Tasmanien davor, Trafigura weitere Subventionen zu gewähren, während der Konzern mit seiner Tochter Nyrstar in Belgien in eine strafrechtliche Untersuchung verwickelt ist. Nyrstar Australia beziffert die Verluste auf 15 Millionen US-Dollar pro Monat; Trafigura setzt laut den Aktionären mit der möglichen Schließung der Schmelzen in Port Pirie und Hobart zusätzlichen Druck auf. Die öffentliche Hand hat bislang 240 Millionen australische Dollar gezahlt, doch die rechtlichen Risiken bestünden fort, nachdem Nyrstar NV im Zuge der Ermittlungen formal als Verdächtiger geführt wird.
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Ampol-Chef: Iran-Krieg unterstreicht strategische Bedeutung der letzten zwei Raffinerien Australiens
Ampol-CEO Matthew Halliday sagte in einem Interview, der Iran-Konflikt habe die Verwundbarkeit globaler Treibstoff-Lieferketten verschärft und damit den strategischen Wert der letzten zwei Raffinerien Australiens hervorgehoben: Ampol Lytton und Viva Energy Geelong. Zusammen decken beide derzeit rund 20% des australischen Kraftstoffbedarfs, während die Regierung die Kraftstoffsicherheits-Subventionen bis 2030 verlängert hat. Zwar erholen sich die Exporte durch die Straße von Hormus langsam, doch zuletzt habe es wieder mehr kinetische Aktivitäten gegeben, weshalb die Lage fragil bleibe, sagte Halliday.
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