Globale Milchpreise fallen binnen einer Woche um 4,9% – stärkster Rückgang seit zwei Jahren
KI-Marktzusammenfassung
Die globalen Milchpreise fielen um 4,9% beim größten wöchentlichen Rückgang seit zwei Jahren, da die Milchproduktion in den wichtigsten Erzeugerregionen (ohne China) stark anstieg, die Lagerbestände erhöhte und WMP, SMP, Butter, Anhydrous Milk Fat und Cheddar unter Druck setzte. Die Bewegung spiegelt einen Spot-Angebots-Nachfrage-Schock wider, der die Risikobereitschaft bei breiteren Agrarrohstoffen belasten kann, auch wenn frühe Signale (europäischer Hitzestress und El Niño) das Produktionswachstum später dämpfen könnten.
Einflussstufe
● Niedrig
Betroffene Assets
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Die globalen Milchpreise sind innerhalb einer Woche um 4,9% gefallen und verzeichneten damit den stärksten Rückgang seit zwei Jahren. Auslöser war ein deutlicher Angebotsanstieg: In den wichtigsten Milcherzeugungsregionen – mit Ausnahme Chinas – lag die Produktion im Jahresvergleich um fast 20% höher. In der Folge gaben die Preise für Vollmilchpulver (WMP), Magermilchpulver (SMP), anhydrous milk fat, Butter und Cheddar breit nach, wobei Cheddar um mehr als 12,3% fiel. Zwar legten butter milk powder und Mozzarella leicht zu, insgesamt bleibt der Druck durch Überangebot jedoch hoch.