Kanadier gaben 2025 3,3 Mrd. US-Dollar weniger für Reisen in die USA aus
KI-Marktzusammenfassung
Daten von Statistics Canada zeigen einen anhaltenden Rückgang der kanadischen Reiseausgaben in die USA im Jahr 2025 (-3,3 Mrd. USD, -15 %) sowie eine fortgesetzte Schwäche bis ins Jahr 2026, was einen politikbedingten Nachfrageschock widerspiegelt. Die Verschiebung lenkt Ausgaben nach Europa und Asien um, belastet den US-Tourismus und damit verbundene Dienstleistungsexporte und strafft zugleich die grenzüberschreitenden wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen den USA und Kanada moderat. Die FX-Implikationen sind indirekt, über Effekte auf das relative Wachstum und die Dienstleistungsbilanz.
Einflussstufe
● Niedrig
Betroffene Assets
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▼ Bärisch
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Kanadische Reisende gaben 2025 für USA-Reisen 18,8 Mrd. US-Dollar aus, 3,3 Mrd. US-Dollar weniger als 2024 (minus 15%) – der zweitgrößte jährliche Rückgang seit Beginn der Aufzeichnungen 1972. Gleichzeitig stiegen die Ausgaben für Auslandsreisen außerhalb der USA um 3,6 Mrd. US-Dollar auf 22,8 Mrd. US-Dollar. Die Besuche in Europa nahmen gegenüber 2024 um fast 14% zu, die in Asien um nahezu 17%. Die Daten deuten darauf hin, dass die nach Donald Trumps Rückkehr ins Amt verschärfte Politik gegenüber Kanada die Nachfrage nach grenzüberschreitenden Reisen spürbar dämpfte und damit Druck auf US-Dienstleistungsexporte in US-Dollar sowie verbundene Makroindikatoren ausübte.