US-SEC und CFTC holen Stellungnahmen zu Rahmenwerk für Portfolio-Margining ein

Nach Angaben von BlockBeats haben die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) und die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) am 26. Juni gemeinsam eine öffentliche Konsultation zu einem abgestimmten Regulierungsrahmen für Portfolio-Margining gestartet. Im Fokus stehen Wertpapiere, wertpapierbasierte Swaps, Futures, Swaps sowie damit verbundene Positionen. Die Behörden prüfen, ob eine engere regulatorische Koordination das Risikomanagement effizienter machen, Marktfragmentierung verringern und den Kundenschutz stärken kann. SEC-Vorsitzender Paul Atkins erklärte, Cross-Margining-Mechanismen könnten Liquidität freisetzen, die derzeit auf verschiedene Konten verteilt sei. CFTC-Vorsitzender Mike Selig betonte, eine intensivere Zusammenarbeit beim Portfolio-Margining könne ungenutztes Kapital mobilisieren und zugleich ein robusteres Risikomanagement sowie besseren Marktschutz sicherstellen. Die Konsultation umfasst unter anderem das bestehende Portfolio-Margining-Modell und aktuelle Marktpraktiken, Aspekte des Kundenschutzes, Cross-Margining und Cross-Product-Hedging, die Behandlung von Kapital, Segmentierung und Sicherheiten, Risikomanagementansätze, Themen im Zusammenhang mit Clearinghäusern und Derivatives Clearing Organizations, operative und technische Umsetzungsfragen sowie mögliche Auswirkungen auf Marktliquidität und Wettbewerb. Die Frist für Stellungnahmen beträgt 60 Tage ab Veröffentlichung im Federal Register.