Kakaopreise springen wegen Sorgen um Westafrika-Ernte auf 5,5‑Monats-Hoch
ICE-Kakaofutures in New York und London legten am Donnerstag um 5,51% beziehungsweise 4,63% zu und erreichten ein Hoch der vergangenen 5,5 Monate. Auslöser sind starke Regenfälle in der Elfenbeinküste und in Ghana, die Straßen überfluteten, Zufahrten zu Farmen und Häfen blockierten und das Risiko von Braunfäule erhöhen. Zudem hat die japanische Wetterbehörde El Niño bestätigt, während die NOAA eine Wahrscheinlichkeit von 67% für ein „Super El Niño“ sieht, was den Trockenheitsdruck in Westafrika erhöhen könnte. Frühe Erhebungen zur Saison 2026/27 weisen auf eine unterdurchschnittliche Cherelle-Bildung hin, und StoneX senkte seine Prognose für den globalen Kakaobilanzüberschuss deutlich.