Uber stellte für das laufende Quartal einen bereinigten Gewinn unterhalb der Konsensschätzung in Aussicht und verwies auf Gegenwind durch Wechselkurseffekte für das gemeldete Buchungswachstum sowie bekräftigte hohe Ausgaben für autonome Fahrzeuge und Akquisitionsambitionen nach dem 14,8 Mrd. US-Dollar schweren Delivery-Hero-Deal, der durch Liquidität und Schulden finanziert wurde. Trotz besser als erwarteter Ergebnisse im 2. Quartal bei Buchungen und EBITDA lenken der schwächere Gewinnausblick und der stärkere Fokus auf höhere Betriebskosten die Aufmerksamkeit der Anleger auf die Nachhaltigkeit der Margen und die Kapitalallokation und belasten die Aktie kurzfristig.
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Uber erwartet im laufenden Quartal ein bereinigtes Ergebnis unter den Markterwartungen und rechnet damit, dass Wechselkurse das Wachstum der Buchungen bremsen. Der Konzern bekräftigte zugleich, weiter stark in Robotaxis sowie in Übernahmen zu investieren. Im vergangenen Monat kündigte Uber die Übernahme von Delivery Hero für US$14.8billion an, die mit vorhandener Liquidität und Fremdkapital finanziert werden soll. Nach der Mitteilung fiel die Uber-Aktie vorbörslich um etwa 3%.