Forscher finden 4.200 bösartige Smart Contracts, die 5.700 Opfer zu Krypto-Signaturen verleiteten

KI-Marktzusammenfassung
Ein arXiv-Preprint berichtet über 4.224 bösartige "Transaction-Simulation"-Phishing-Contracts, die mit 5.742 Opferadressen in Verbindung stehen, sowie über geschätzte historische Verluste in Höhe von 3,48 Mio. US-Dollar, wobei 91,5 % auf Ethereum entfallen. Die Technik nutzt Wallet-Simulationsvorschauen aus, um harmlose oder positive Saldenänderungen anzuzeigen, während bei der Ausführung Gelder abfließen. Obwohl nicht peer-reviewed und mit einigen Dateninkonsistenzen, untermauern die Ergebnisse ein anhaltendes Sicherheitsrisiko auf Wallet-Ebene und können das kurzfristige Vertrauen in DeFi-Interaktionen auf ETH dämpfen.
Einflussstufe
● Medium
Betroffene Assets
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Ein am 30. Juli 2026 auf arXiv veröffentlichter Preprint beschreibt eine neue Form von Wallet-nahem Phishing, bei der bösartige Smart Contracts die Transaktionssimulation in Krypto-Wallets ausnutzen. Dabei wird Nutzern eine scheinbar positive Guthabenänderung angezeigt, um sie zu einer Signatur oder Autorisierung zu bewegen, woraufhin Vermögenswerte an Angreifer-Adressen abfließen, so die Autoren. Die Studie verknüpft die Methode mit 5.742 Opferadressen und rund 3,48 Mio. US-Dollar an historischen Verlusten; 91,5% entfielen auf Ethereum, und etwa 83% der Cross-Chain-Verluste konzentrierten sich auf den größten abgeleiteten Cluster. Zudem wird ein Bezug zu Cross-Chain-Szenarien sowie eine indirekte Verbindung zum SOL-Ökosystem erwähnt.