Ray Dalio sieht in der Hormus-Konfrontation 2026 den „Suez-Moment“ der USA und warnt vor einem Wendepunkt der Vorherrschaft
Ray Dalio vergleicht die US-Iran-Konfrontation 2026 um die Straße von Hormus mit der Suezkrise von 1956 und beschreibt sie als systemischen Wendepunkt für die imperiale und finanzielle Dominanz der USA. Genannt werden dabei unter anderem eine US-Staatsverschuldung von $39 trillion sowie ein Dollar-Anteil an den globalen Devisenreserven von 56.9%, dem niedrigsten Wert seit 1995. Dalio argumentiert zudem, dass sich in solchen Konflikten Geldströme und Allianzen in Richtung des wahrgenommenen Gewinners verlagern. Seine Einschätzung ordnet den Konflikt als Teil einer breiteren Neuordnung globaler Macht ein.