Oracle plant neue Entlassungsrunde zum September-Quartalsstart

KI-Marktzusammenfassung
Oracle plant eine weitere Runde von Stellenstreichungen, da das Unternehmen einen aggressiven Ausbau der KI-Infrastruktur mit erheblicher Fremdkapitalaufnahme finanziert. Der Schritt unterstreicht den Margen- und Cashflow-Druck durch stark steigende Investitionsausgaben (Capex) trotz starker Dynamik beim Umsatz (Umsatz +17%, Cloud-Infrastruktur +77%). Bei einem Kursrückgang der Aktie um ca. 26% seit Jahresbeginn verstärkt die Nachricht den Fokus der Anleger auf Kapitaldisziplin und den Zielkonflikt mit der Profitabilität bei KI-gekoppelten Software- und Cloud-Anbietern.
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Oracle plant für diesen Monat eine weitere Runde von Stellenstreichungen und will die Personalkosten bis zum Beginn des zweiten Quartals am 1. Sept. senken. Im Geschäftsjahr 2026 bis zum 31. Mai schrumpfte die Belegschaft um 21.000 beziehungsweise 13%, während Oracle 55,7 Milliarden US-Dollar für Infrastruktur ausgab und einen Netto-Cash-Abfluss von 23,7 Milliarden US-Dollar verzeichnete. Zur Finanzierung nahm das Unternehmen 43 Milliarden US-Dollar über Schulden und 5 Milliarden US-Dollar über Aktienverkäufe auf, bei gleichzeitigem Umsatzplus von 17% und einem Wachstum von 77% im Cloud-Infrastrukturgeschäft. Die Aktie liegt in diesem Jahr nahezu 26% im Minus.