Japans Arbeitsministerium empfiehlt Erhöhung des Mindestlohns um 4,9% auf 1.176 Yen und stützt damit den BOJ-Zinspfad
KI-Marktzusammenfassung
Ein Gremium des japanischen Arbeitsministeriums empfahl eine Erhöhung des Mindestlohns um 4,9%, zusammen mit Tarifabschlüssen der Gewerkschaften von über 5% im dritten Jahr in Folge, was die Hinweise auf ein breit angelegtes Lohnwachstum untermauert. Dies stärkt das "tugendhafte Zyklus"-Narrativ der BOJ und stützt die Erwartungen einer fortgesetzten Normalisierung der Politik nach der jüngsten Zinserhöhung, auch wenn die Entscheidung am Freitag voraussichtlich eine Pause sein dürfte. Das Umfeld ist grundsätzlich unterstützend für den JPY und kann die Positionierung im Nikkei über Zins- und Währungskanäle beeinflussen.
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Ein Beratungsgremium des japanischen Arbeitsministeriums empfiehlt für das Haushaltsjahr 2024 eine Anhebung des landesweiten durchschnittlichen Mindeststundenlohns um 4,9% auf 1176 Yen, den zweitgrößten Anstieg in der Geschichte. Die Anpassung soll nach Festlegung der regionalen Sätze schrittweise ab Oktober umgesetzt werden. Parallel dazu erzielten Japans wichtigste Gewerkschaften im dritten Jahr in Folge durchschnittliche Lohnsteigerungen von über 5% in den jährlichen Tarifrunden. Das stärkt die Markterwartungen an eine anhaltende inländische Inflation und einen Zinserhöhungspfad der Bank of Japan und liefert damit fundamentale Unterstützung für Yen und Nikkei-Index.