vor 19 Std.
Fanuc-Aktien brechen nach verhaltener Prognoseanhebung um 19% ein
Fanuc meldete für das Juni-Quartal einen Anstieg der Bestellungen um 37% und hob die Prognose für den operativen Jahresgewinn um rund 3% auf 2180亿日元 (约合14亿美元) an, was einem Plus von 19% entspricht. Die Prognose blieb jedoch unter der durchschnittlichen Markterwartung von 23%. Daraufhin fiel das ADR (FANUY) während des Handels in Tokio um 19% und verzeichnete damit den größten Intraday-Rückgang seit 1986. Seit Jahresbeginn liegt die Aktie damit rund 3% im Minus.
vor 19 Std.
vor 20 Std.
Diamanten-Skandal in Vietnam löst Panik bei Käufern aus
Die vietnamesische Polizei hat den nach eigenen Angaben größten Diamantenschmuggel-Fall des Landes aufgedeckt: mehr als 30.000 Steine im Wert von rund 57 Millionen US-Dollar. Die Ermittler werfen den Beteiligten vor, Diamanten aus Indien über Hongkong eingeschleust und in lokalen Laboren GIA-Codes manipuliert sowie Zertifikate mit überhöhten Qualitätsangaben gefälscht zu haben, um höhere Preise zu erzielen. In Ho-Chi-Minh-Stadts Schmuckviertel ist das Vertrauen eingebrochen; Verbraucher stoßen zertifizierte Diamanten ab, und Dutzende Geschäfte haben vorübergehend geschlossen. Der Fall gilt als Einzelfall eines Versagens der Marktaufsicht in Vietnam und hat keine internationalen Preisbenchmarks wie Rapaport sowie keine globalen börsennotierten Schmuckkonzerne oder den Edelmetall-Rohstoffmarkt erfasst.
vor 20 Std.
vor 1T
Japan bestätigt koordinierte Yen-Stützung mit den USA und signalisiert Bereitschaft zu weiteren Schritten
Das japanische Finanzministerium und das US-Finanzministerium haben eine koordinierte Intervention zur Stützung des Yen bestätigt; Japan soll dabei an einem Tag mutmaßlich 58,97 Milliarden US-Dollar eingesetzt haben, um Yen zu kaufen. Die US-Seite stellte zudem klar, dass auch sie in den Markt eingreifen könnte, und ein Foto zeigte eine handschriftliche Notiz von Finanzminister Scott Bessent mit dem Vermerk „Buy Japanese Yen (JPY) $5-10 bil“. Zusammen mit der Zinserhöhung der Bank of Japan im Juni auf ein 31-Jahres-Hoch von 1% wird dies als faktische Stütze für den Yen gewertet. Betroffen sind vor allem der Yen und der Wechselkurs Dollar/Yen.
Ausgewählt
vor 1T
vor 2T
Bessents Notiz deutet auf möglichen Kauf von „$510 bil.“ japanischen Yen hin
Ein Foto von einem Kabinettstreffen von US-Präsident Donald Trump in Camp David zeigt, dass US-Finanzminister Scott Bessent US-Käufe von japanischen Yen im Umfang von $5 billion bis $10 billion erwogen haben könnte. Das Bild wurde um 11:33 ET veröffentlicht. Laut LSEG-Daten fiel der Dollar innerhalb von rund 45 Minuten um etwa 0.8% gegenüber dem Yen, von etwa 158.9 auf etwa ¥157.6. Es wäre das erste Signal für eine einseitige US-Intervention zur Stützung des Yen seit 2011 nach einer koordinierten G7-Aktion.
Ausgewählt
vor 2T
7-30
Japans Premierministerin Takaichi kündigt Senkung der Verbrauchsteuer auf Lebensmittel auf 1% ab April an
Japans Premierministerin Sanae Takaichi kündigte an, die Verbrauchsteuer auf Lebensmittel und Getränke ab April nächsten Jahres vorübergehend von 8% auf 1% zu senken – für zwei Jahre. Die Maßnahme würde die jährlichen Einnahmen des Staates um rund ¥5 trillion ($30.6 billion) verringern. Um das zugesagte Ziel einer Nettoentlastung von null zu erreichen, will die Regierung Familien in Not jährlich ¥600 billion an Leistungen gewähren. Die Pläne betreffen eine innenpolitische Anpassung der makroökonomischen Fiskalpolitik und haben direkte Relevanz für Yen und binnenwirtschaftlich orientierte Vermögenswerte, ohne konkrete Referenzen auf einzelne Aktien, Rohstoffe oder Indexkontrakte zu enthalten.
7-30
7-29
Japans Arbeitsministerium empfiehlt Erhöhung des Mindestlohns um 4,9% auf 1.176 Yen und stützt damit den BOJ-Zinspfad
Ein Beratungsgremium des japanischen Arbeitsministeriums empfiehlt für das Haushaltsjahr 2024 eine Anhebung des landesweiten durchschnittlichen Mindeststundenlohns um 4,9% auf 1176 Yen, den zweitgrößten Anstieg in der Geschichte. Die Anpassung soll nach Festlegung der regionalen Sätze schrittweise ab Oktober umgesetzt werden. Parallel dazu erzielten Japans wichtigste Gewerkschaften im dritten Jahr in Folge durchschnittliche Lohnsteigerungen von über 5% in den jährlichen Tarifrunden. Das stärkt die Markterwartungen an eine anhaltende inländische Inflation und einen Zinserhöhungspfad der Bank of Japan und liefert damit fundamentale Unterstützung für Yen und Nikkei-Index.
7-29
7-28
Deutschland plant Kürzung der Munitionsausgaben 2027 auf 9,6 Milliarden Euro – Gegenwind für Rheinmetall
Ein Entwurf der Bundesregierung sieht vor, die Ausgaben für Munition 2027 auf rund 9,6 Milliarden Euro zu senken, nach 11 Milliarden Euro im Jahr 2026. Die Mittel sollen zugunsten anderer Verteidigungsanwendungen umgeschichtet werden. Das könnte den Rüstungskonzern Rheinmetall treffen, dessen Geschäft stark auf Artillerie und Munition ausgerichtet ist. Die Aktie hat in diesem Jahr um mehr als 30% nachgegeben, während Investoren eine Abkehr von klassischen Systemen und wachsenden Bedarf an Drohnentechnologie einpreisen.
7-28
7-25
Japan meldet: 54% mittel- und schwerer Seltenerdanteil in Tiefsee-Schlamm nahe Minamitorishima
Japan hat in rund 6 km Wassertiefe etwa 1.900 km südöstlich von Tokio erstmals durchgehend seldenerdhaltigen Tiefsee-Schlamm geborgen; eine Analyse zeigt, dass mittel- und schwere Seltene Erden rund 54% des gesamten Seltenerd-Gehalts ausmachen. Aus etwa 50 Tonnen Schlamm wurden unter anderem Yttrium, Gadolinium und Dysprosium identifiziert. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund verschärfter chinesischer Exportkontrollen für schwere Seltene Erden und entsprechende Magneten seit April 2025, die im Januar sowie zweimal im Folgemonat nochmals gegenüber Japan verschärft wurden. Japan plant ab Februar 2027 einen einmonatigen großangelegten Testabbau mit 350 Tonnen Schlamm pro Tag und will bis März 2028 eine Bewertung der Industrialisierung vorlegen.
7-25
7-22
Yen fällt unter ¥163 je Dollar und erreicht tiefsten Stand seit 1986
Der Yen ist zum Dollar unter ¥163 gefallen und hat damit den niedrigsten Stand seit 1986 erreicht. Anleger achten darauf, dass es zuletzt nur wenige Anzeichen für Devisenmarkt-Interventionen gab, während ein anhaltend großer Zinsabstand zwischen den USA (3.50% bis 3.75%) und Japan (1%) den Verkaufsdruck auf die Währung hoch hält. Nach der Rekord-Intervention im April und Mai in Höhe von $73.6 billion zweifeln einige Investoren an der Wirksamkeit weiterer Maßnahmen und sehen ¥165 als mögliche neue Eingriffsschwelle.
7-22