J.P. Morgan senkt Brent-Prognose für die zweite Jahreshälfte 2026
J.P. Morgan hat seine Brent-Preisprognose für 2026 gesenkt und verweist auf schwächer als erwartete Lagerabbauten sowie eine stärkere Ölnachfrageschwäche. Die Bank rechnet nun mit durchschnittlich $86 je Barrel im dritten Quartal und $80 im vierten Quartal; zum Jahresende 2026 werden $78 erwartet. Als Gründe nennt sie unter anderem, dass private Betreiber ihre Bestände weitgehend nicht abbauen und Raffinerien damit stark auf staatliche Freigaben aus der strategischen Erdölreserve (SPR) angewiesen sind. Für 4Q26 bis 1H27 sieht der Bericht ein deutliches Überangebot, das Anfang 2027 Produktionskürzungen erforderlich machen könnte.