vor 1 Std.
I Squared Capital und US-DFC planen 3-Milliarden-Dollar-Plattform für Energieinfrastruktur in Asien
I Squared Capital und die U.S. International Development Finance Corporation (DFC) wollen eine Investitionsplattform über 3 Milliarden Dollar für Energieinfrastruktur in Süd- und Südostasien aufsetzen. Im Fokus stehen der Ausbau von LNG-Import-, Lager- und Transportkapazitäten sowie die bessere Energieanbindung an die indopazifische Region, um US-LNG- und Energieexporte zu unterstützen. Das Vorhaben wäre die bislang größte Einzelinvestition der DFC und steht noch unter dem Vorbehalt von Genehmigungen und Abschlussbedingungen.
vor 1 Std.
vor 7 Std.
Starker El Niño bedroht Kakao, Robusta-Kaffee und Zucker in den Tropen
Meteorologische Behörden haben die Entstehung eines starken El Niño bestätigt; die Wahrscheinlichkeit, dass er sich zu einem „Super-El Niño“ verstärkt, liegt bei 63%. Für Kakao in Westafrika werden zunächst zu viel Regen und anschließend Trockenheit erwartet, während Robusta-Anbaugebiete in Vietnam und Indonesien mit Dürre rechnen müssen. In Indien soll der Niederschlag in der Zuckerrohr-Wachstumsphase bei 90% des langjährigen Mittels liegen, während Zucker in Brasilien von späteren Regenfällen profitieren könnte. Kakao war 2024 nach ähnlichen Wetterschocks bereits bis auf 12000 Dollar je Tonne gestiegen, was die Versorgungslage bei drei zentralen tropischen Soft Commodities direkt belastet.
vor 7 Std.
vor 8 Std.
Atul Suri sieht KI-Infrastruktur und Rechenzentren als nächstes großes Thema
Der Analyst Atul Suri rechnet damit, dass der Ölpreis rasch in die Spanne von 65–70 US-Dollar je Barrel zurückfällt und damit die Kostenlast für die Industrie sinkt. Zusammen mit dem KI-getriebenen Ausbau der Rechenzentrumsinfrastruktur soll dies die Nachfrage nach Industriemetallen wie Kupfer, Zink und Aluminium spürbar stützen. Suri sagte, er sei „sehr bullish“ für diese Industriemetalle, während er bei Gold und Silber nur begrenztes Aufwärtspotenzial sieht. Grundlage seiner Einschätzung seien sinkende Energiekosten und strukturell steigende Nachfrage aus nachgelagerten Bereichen.
vor 8 Std.
vor 8 Std.
IEA erwartet nach schrittweiser Erholung um Hormus ein deutliches Ölüberangebot 2027
Die Internationale Energieagentur (IEA) erklärt in ihrem Monatsbericht, dass die Straße von Hormus nach einem Abkommen zwischen den USA und Iran wieder geöffnet werde und damit die größte Ölversorgungsunterbrechung der Geschichte (rund 1400万桶/日) ende. Die Förderkapazitäten der Produzenten im Nahen Osten sollen sich schrittweise erholen. Für 2027 prognostiziert die IEA einen Anstieg des globalen Ölangebots um 800万桶/日, während die Nachfrage nur um 200万桶/日 zulege. Das deute auf ein deutliches Überangebot hin und setze Termin- und Spotpreise unter Druck.
Ausgewählt
vor 8 Std.
vor 10 Std.
Helios-Capital-Gründer Arora meidet IT und setzt in den nächsten 12 Monaten auf Wachstum
Der Gründer von Helios Capital, Samir Arora, sagte, die USA und Iran stünden kurz vor einer Rahmenvereinbarung, was die geopolitischen Spannungen in Westasien mindern und Risiken für das Ölangebot reduzieren könne. Er erwartet, dass der Ölpreis aus der bisherigen Spanne von 80–90 Dollar in eine Bandbreite von 65–80 Dollar zurückfällt. Als Gründe nannte er ausreichend schwimmende Lagerbestände, eine stärkere Bereitschaft der Förderländer zur Ausweitung der Produktion sowie die Möglichkeit, dass iranisches Öl wieder in den Markt zurückkehrt.
vor 10 Std.
vor 11 Std.
Experten: Höhere Preise für Benzin, Lebensmittel und Flugtickets halten trotz Iran-Kriegsflaute an
Die USA und Iran haben eine vorläufige Vereinbarung zur Aussetzung des Iran-Kriegs erzielt, doch die Unterbrechungen rund um die Straße von Hormus haben globale Lieferketten für Öl, Dünger und Lebensmittel stark belastet. Experten verweisen darauf, dass Raffinerien Rohöl früh einkaufen, die Schifffahrt nur langsam hochfährt und Düngemittelknappheit anhält, wodurch Benzin-, Kerosin- und Lebensmittelpreise erst verzögert nachgeben. WTI ist vom kriegsbedingten Hoch von 120 US-Dollar je Barrel auf 80 US-Dollar gefallen, aber die Anpassung der Endverbraucherpreise kann Wochen bis Monate dauern. Der Kostendruck für US-Landwirtschaft, Einzelhandel und Airlines dürfte bis 2026 anhalten.
vor 11 Std.