Gold verliert auf Wochensicht fast 2% – steigender Ölpreis und Zinssorgen belasten
KI-Marktzusammenfassung
Gold fiel in der Woche um ~2 %, da der Anstieg von WTI über 104 $ und festere US-CPI/PPI die Erwartungen einer strafferen Fed-Politik verstärkten. Höhere, energiegetriebene Inflationsrisiken trieben die Renditen von US-Staatsanleihen nach oben, erhöhten die Opportunitätskosten des Haltens unverzinslicher Edelmetalle und schwächten die kurzfristige Nachfrage. Da die Märkte einer Zinserhöhung im September eine hohe Wahrscheinlichkeit beimessen, bleibt Gold empfindlich gegenüber Öl, Inflationsdaten und einer Neubewertung des Zinskursverlaufs.
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Der Goldpreis ist in dieser Woche um fast 2% gefallen, da der sprunghafte Ölpreisanstieg und hartnäckige US-Inflation die Erwartungen weiterer Zinsschritte der US-Notenbank gestärkt haben. WTI-Rohöl kletterte auf über $104 je Barrel und legte in den vergangenen fünf Handelstagen um rund 9.6% zu. Auf Monatssicht stieg Öl um fast 16%. Die US-Inflationsdaten für August lagen mit 3.4% (CPI) und 5.4% (PPI) im Jahresvergleich leicht über den Erwartungen und trieben Renditen von US-Staatsanleihen nach oben, was Gold zusätzlich belastete.