US-Erzeugerpreise: PPI für Endnachfragegüter sinkt im Juni um 1,4% – Benzin 12% günstiger

Die US-Arbeitsmarktbehörde Bureau of Labor Statistics (BLS) meldet für Juni 2026 einen Rückgang des Producer Price Index (PPI) für Endnachfragegüter um 1,4%. Haupttreiber war ein Minus von 12,0% bei den Benzinpreisen. Damit verzeichnen die Großhandelspreise für Güter erstmals seit dem Energieschub des Vorjahres wieder einen monatlichen Rückgang. Trotz der niedrigeren Güterpreise legten die Dienstleistungsmargen zu und sorgten insgesamt für einen leichten Anstieg des PPI um 0,1%. Auf Jahressicht stieg der PPI für die Endnachfrage um 0,1% – eine deutliche Abschwächung nach plus 6,5% im Mai. Der Benzinpreisrückgang passt in ein breiteres Energiebild: Auch die Verbraucherpreise für Benzin gingen im Juni spürbar zurück. Kernaussagen - PPI für Endnachfragegüter: -1,4% im Juni 2026, maßgeblich durch Benzin (-12,0%). - Gesamt-PPI: +0,1%, gestützt durch Dienstleistungsmargen – gemischte Inflationssignale. - Marktbewertung: Die Wahrscheinlichkeit, dass Rohöl bis zum 30. September ein neues Allzeithoch erreicht, wird etwas niedriger gehandelt; aktuelle Quote: 6,1% "JA". Worauf der Markt achtet Im Fokus stehen die weitere Entwicklung der Energiepreise und mögliche Folgewirkungen auf die Rohölerwartungen. Signale von zentralen Akteuren wie dem OPEC-Generalsekretär und dem saudischen Energieminister können die Stimmung über politische Entscheidungen beeinflussen. Auch anstehende geopolitische Ereignisse und Energiedaten dürften die Marktdynamik und damit Rohölprognosen vor den Stichtagen 30. September und 31. Dezember bewegen. Live-Analysen zu Prognosemärkten – powered by Vera. Registrierung bei Vera.