US-Finanzministerium nimmt Irans Digital-Asset-Sektor in Sanktionsregime auf
KI-Marktzusammenfassung
Das US-Finanzministerium/OFAC hat die Sanktionen ausgeweitet, um Irans Digital-Asset-Sektor zu erfassen, was Compliance- und Kontrahentenrisiken über Krypto-Rails hinweg erhöht. Die Maßnahmen erweitern die Exponierung gegenüber nicht-US-amerikanischen Akteuren (Börsen, OTC-Desks, Zahlungsabwickler, Infrastruktur), die Iran-verbundene Flüsse erleichtern, mit potenziellem Verlust des Zugangs zum US-Finanzsystem. Die Veröffentlichung und Benennung spezifischer Wallet-Adressen erhöht die Intensität des Taint-Screenings und kann die Liquidität an mit sanktionierten Akteuren verbundenen Handelsplätzen dämpfen, wodurch die globale Risikobereitschaft verengt wird.
Einflussstufe
● Hoch
Betroffene Assets
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▼ Bärisch
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ChainCatcher berichtet: Das US-Finanzministerium hat in dieser Woche angekündigt, Irans Digital-Asset-Industrie in denselben Sanktionsrahmen einzubeziehen, der seit Langem gegen die iranischen Öl-, Banken- und Finanzsektoren eingesetzt wird. Ziel ist es, Irans Nutzung von Kryptowährungen zur Umgehung von Sanktionen weiter einzuschränken. Die Maßnahme ist Teil der "Operation Economic Outcast", die als "Economic DDay" gegen Iran bezeichnet wird, und gilt als deutliche Ausweitung der globalen Krypto-Risikobelastung.
Mit den neuen Vorgaben erhält das Office of Foreign Assets Control (OFAC) des US-Finanzministeriums die Befugnis, Personen weltweit zu sanktionieren. OFAC erklärte, Iran setze zunehmend auf Kryptowährungen als bevorzugtes Mittel zur Umgehung von Sanktionen und ermögliche damit Transaktionen mit Bezug zu den Islamischen Revolutionsgarden sowie zu Insidern innerhalb des iranischen Regimes.
Ausländische Börsen, OTC-Desks, Zahlungsabwickler und Infrastrukturanbieter, die wissentlich Transaktionen im Zusammenhang mit Irans Digital-Asset-Sektor unterstützen, riskieren eine Aufnahme in die Sanktionsliste und den Verlust des Zugangs zum US-Finanzsystem.
Zudem sanktionierte OFAC Mitglieder einer Gruppe innerhalb des iranischen Ministeriums für Nachrichtendienste und Sicherheit (MOIS), denen Angriffe auf kritische Infrastruktur in den USA vorgeworfen werden, und veröffentlichte deren Wallet-Adressen. Die Bitcoin- und weiteren Krypto-Adressen von Behzad Mesri, einem gemeinsamen Anführer der Gruppe, sowie der Mitglieder Keyvan Fayyaz Ghareh Blagh und Arman Kahzadian wurden in die Sanktionsliste aufgenommen.
Zuvor hatte Bloomberg berichtet, Iran habe einen durch Bitcoin gedeckten Versicherungsdienst für Schifffahrtsunternehmen gestartet. Im Juli froren die USA zudem Krypto-Vermögenswerte mit Bezug zum iranischen Regime ein, überwiegend Tether-Stablecoins.