Term Finance schließt Meta Vaults nach Governance-Angriff dauerhaft – Schaden laut Schätzung bei 8,5 Mio. US-Dollar

KI-Marktzusammenfassung
Term Finance hat seine Meta Vaults nach einem Governance-Angriff dauerhaft geschlossen, DAO-Berechtigungen widerrufen und neue Einzahlungen gestoppt, während Auszahlungen weiterhin möglich sind. PeckShield schätzt, dass etwa 8,5 Mio. US-Dollar gestohlen wurden (rund 2.843 ETH plus 1,68 Mio. USDC, die später in DAI getauscht wurden), wobei Rückgewinnungen ungewiss sind, da verbleibende Salden nicht offengelegt wurden und es keinen Zeitplan für Entschädigungen gibt. Der Vorfall unterstreicht das Governance-Ebenen-Risiko bei DeFi-Vault-Wrappern und belastet die Stimmung rund um auf ETH lautende Protokolle.
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Laut ChainCatcher hat Term Labs, das Entwicklerteam hinter dem Fixed-Rate-Lending-Protokoll Term Finance, nach einem Governance-Angriff sämtliche Term Meta Vaults dauerhaft abgeschaltet. Die Governance-Rechte der DAO wurden entzogen, Auszahlungen bleiben weiterhin möglich. In einem Update vom 23. August erklärte Term, die Abschaltung sei unumkehrbar und werde künftige Einzahlungen dauerhaft verhindern. Zur verbleibenden Vermögenssumme in den Vaults machte das Team keine Angaben. Stattdessen hieß es, man werde „Wege prüfen“, um eine mögliche Unterdeckung zu adressieren. Damit bleibt offen, in welcher Höhe Einzahler ihre Mittel zurückerhalten. Das Blockchain-Sicherheitsunternehmen PeckShield schätzt, dass der Angreifer rund 2.843 ETH (zum damaligen Zeitpunkt etwa 6,87 Mio. US-Dollar) sowie 1,68 Mio. USDC entwendet hat, die später in etwa 1,68 Mio. DAI getauscht wurden. Der Gesamtschaden wird auf rund 8,5 Mio. US-Dollar beziffert. On-Chain-Daten stützen diese Angaben: Eine Transaktion übertrug 2.841,74 WETH an eine von Etherscan als "Term Finance Exploiter 1" gekennzeichnete Adresse, eine weitere leitete 1,68 Mio. USDC an "Term Finance Exploiter 2" weiter. Yearn erklärte, Term's Vault-Verträge hätten zwar auf der V3-Architektur von Yearn aufgebaut, der Angriff sei jedoch über einen maßgeschneiderten Governance-Wrapper von Term erfolgt – ein Angriffsvektor, der für Standard-Yearn-Vaults nicht zutreffe. Term teilte mit, nach aktuellem Ermittlungsstand seien das zugrunde liegende Protokoll und die direkten Lending-Märkte nicht betroffen. Das Team arbeite mit externen Security-Partnern an Behebung und Wiederherstellung, konkrete Zusagen zu Entschädigungen oder ein Zeitplan liegen bislang nicht vor.