Südkorea will Kryptowährungen als nationale Vermögenswerte anerkennen

KI-Marktzusammenfassung
Südkoreas Plan, Kryptowährungen im Rahmen eines vorgeschlagenen "National Asset Basic Act" als nationale Vermögenswerte anzuerkennen, signalisiert eine stärkere institutionelle Legitimierung an einem wichtigen globalen Handelsplatz. Die parallelen Arbeiten an der Lizenzierung von Stablecoins und an Reserven, mögliche Änderungen am "Capital Markets Act" zur Ermöglichung von Spot-Bitcoin-ETFs sowie Pilotprojekte zu tokenisierten Staatsanleihen, die mit einem Wholesale-CBDC-Rahmenwerk der Bank of Korea verknüpft sind, verringern gemeinsam die regulatorische Unsicherheit und bauen die inländische Marktinfrastruktur aus, was eine breitere Beteiligung und Liquidität unterstützt.
Einflussstufe
● Hoch
Betroffene Assets
BTC/USDT+1.77%
AI-Einblick · BTC/USDTAI-Einblick
▲ Bullisch
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Südkorea bereitet einen grundlegenden Schritt in seiner Digital-Asset-Strategie vor: Kryptowährungen sollen künftig rechtlich als Teil des Staatsvermögens gelten. Parallel treibt die Regierung Regeln für Stablecoins voran, prüft Spot-Bitcoin-ETF-Initiativen und plant Pilotprojekte für tokenisierte Staatsanleihen. Am 15. Juli kündigte das südkoreanische Ministerium für Wirtschaft und Finanzen bei einer politischen Unterrichtung im Präsidentenamt (Blue House) in Seoul an, das "National Asset Basic Act" auf den Weg zu bringen. Der Gesetzentwurf soll die Definition nationaler Vermögenswerte ausweiten und Kryptowährungen sowie andere virtuelle Vermögenswerte einbeziehen. Zudem sollen neue Anlageklassen wie geistiges Eigentum erfasst und die Verwaltung sowie Entwicklung unterschiedlicher staatlicher Vermögenswerte modernisiert werden. Im Unterschied zu früheren Krypto-Regeln, die vor allem auf Anlegerschutz zielten, versteht die Initiative digitale Vermögenswerte als Bestandteil der langfristigen finanziellen Infrastruktur des Landes. Das ist für einen der weltweit größten Kryptomärkte von Bedeutung: Südkorea wird mit einem Anteil von rund 15% bis 20% am globalen Handelsvolumen genannt. Das "National Asset Basic Act" ist nur ein Baustein. Zusätzlich arbeitet die Regierung am "Digital Asset Basic Act", der Lizenzanforderungen für Kryptounternehmen, Standards für Verwahrung sowie Reservevorgaben für Stablecoin-Emittenten festlegen soll. Gleichzeitig prüfen Abgeordnete Anpassungen am Kapitalmarktgesetz, die die Einführung der ersten Spot-Bitcoin-ETFs im Land ermöglichen könnten. Darüber hinaus entsteht ein rechtlicher Rahmen für grenzüberschreitende Stablecoin-Transaktionen, um digitale Vermögenswerte stärker für internationale Zahlungen nutzbar zu machen. Neben Regulierung investiert Südkorea in Tokenisierung: Staatliche Immobilien sollen über Security Token Offerings (STOs) tokenisiert werden, um der Öffentlichkeit eine Beteiligung und Ertragsanteile zu ermöglichen. Für 2027 ist ein Pilotprogramm für tokenisierte Staatsanleihen geplant. Dieses Vorhaben soll mit der Wholesale-CBDC-Infrastruktur der Bank of Korea verknüpft werden; die Behörden wollen untersuchen, wie das CBDC-Netzwerk mit anderen Blockchain-Netzwerken zusammenarbeiten kann. Schlagwort: Krypto-Regulierung