SecondFi meldet Abfluss von 16 Mio. ADA aus 374 Adressen und startet Entschädigungsprozess

ChainCatcher berichtet: Der Cardano-Wallet-Dienstleister SecondFi hat nach eigenen Angaben die Ursache des jüngsten Sicherheitsvorfalls ermittelt und Patches für nicht betroffene Wallets ausgerollt. Der Betrieb soll in Kürze wieder aufgenommen werden. SecondFi zufolge kam es während des Vorfalls zu vier Transferereignissen; drei davon seien von externen Angreifern ausgelöst worden. Dabei wurden rund 16 Mio. ADA aus 374 Adressen abgezogen. Um weitere Verluste während der laufenden Angriffe zu verhindern, veranlasste SecondFi eine Notfall-Übertragung von etwa 129 Mio. ADA an einen unabhängigen Drittverwahrer zur sicheren Verwahrung. Zudem wurde eine externe Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit einer Sonderprüfung beauftragt, um die spätere Abstimmung sowie die Rückführung von Vermögenswerten an betroffene Adressen zu unterstützen. Betroffene Nutzer sollen Ansprüche über die Support-Seite der offiziellen Website einreichen. SecondFi warnt außerdem davor, Seed-Phrasen in andere Cardano-Wallets zu importieren, da die Sicherheitsverletzung auf Adress- und Signatur-Ebene erfolgt sei.