US-Börsenaufsicht SEC legt überarbeitete Krypto-Verwahrregeln für Anlageberater vor

ChainThink berichtet: Am 25. August meldete Bloomberg, die US-Börsenaufsicht SEC habe dem Office of Management and Budget (OMB) im Weißen Haus einen neuen Vorschlag vorgelegt. Ziel ist ein neuer Regulierungsrahmen für die Verwahrung digitaler Vermögenswerte, die Anlageberater und Investmentgesellschaften im Auftrag ihrer Kunden halten. Der Entwurf soll präzisieren, wie Krypto-Assets regelkonform für Kunden verwahrt werden können, und damit offene Fragen von Investmentgesellschaften und Beratern adressieren. Zugleich will die SEC bestimmte bestehende Verwahrvorgaben streichen, die sie als überholt einstuft. Nach Angaben der Behörde ist der Vorschlag Teil der Modernisierungsagenda von SEC-Chairman Paul Atkins. Details können erst nach Abschluss der OMB-Prüfung veröffentlicht werden. Danach geht der Entwurf an die SEC zurück, unter Umständen mit Änderungen, und wird anschließend dem aktuellen, aus drei Republikanern bestehenden Gremium zur Abstimmung vorgelegt. Üblicherweise holt die SEC vor einer endgültigen Regelung mindestens 60 Tage öffentliche Stellungnahmen ein; für das Inkrafttreten ist anschließend eine weitere Abstimmung erforderlich.