Clarity Act dürfte Zeitplan verfehlen: Gesetzgebungsprozess bis 4. Juli wohl nicht zu schaffen

BlockBeats berichtet am 14. Juni unter Berufung auf die Krypto-Journalistin Eleanor Terrett, dass der Clarity Act nach dem aktuellen Fahrplan des US-Kongresses voraussichtlich nicht bis zum 4. Juli verabschiedet werden kann. Terrett zufolge müssten in kurzer Zeit mehrere zentrale Hürden parallel genommen werden: parteipolitische Konflikte über Ethikbestimmungen, Überarbeitungen strittiger Passagen im Text des Landwirtschaftsausschusses, die Abstimmung unterschiedlicher Fassungen von Repräsentantenhaus und Senat, die Sicherung von 60 Stimmen im Senat sowie separate Abstimmungen in beiden Kammern. Angesichts von nur noch rund zwei Wochen sei der Zeitplan aus "logischer Sicht nahezu unmöglich", so Terrett, sowohl aus organisatorischen als auch politischen Gründen. Ihre Einschätzung steht im Kontrast zu früheren Aussagen von Patrick Witt, Executive Director for Digital Assets im Weißen Haus. Witt hatte erklärt, die Gesetzesarbeiten kämen "an allen Fronten" voran, zeigte sich zuversichtlich mit Blick auf Fortschritte und verwies auf weiterhin intensive Abstimmung im Hintergrund. Der Clarity Act gilt als eines der Schlüsselvorhaben für den künftigen Regulierungsrahmen von Kryptowerten in den USA und wird als wichtiger Faktor für die weitere Entwicklung der Digital-Asset-Regulierung gesehen.