Radix Foundation meldet Ausnutzung einer Engine-Schwachstelle; Netzwerk vorübergehend außer Betrieb

KI-Marktzusammenfassung
Radix meldete einen Exploit einer zuvor unentdeckten Schwachstelle der Radix Engine, der unautorisierte Abhebungen aus Drittanbieter-Vaults ermöglichte; die entwendeten Mittel wurden über Hyperlane nach Ethereum, BNB Chain und Solana gebrückt, um dort liquidiert zu werden. Validatoren stoppten weitere Schäden, indem sie den Konsens absichtlich deaktivierten, wodurch das Netzwerk vorübergehend inaktiv war. Obwohl der Fehler behoben und überprüft ist, erhöht der Vorfall kurzfristig das Cross-Chain- und DeFi-Gegenparteirisiko, was gebrückte Assets und die damit verbundene Liquidität belastet.
Einflussstufe
● Medium
Betroffene Assets
ETH/USDT+5.80%
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▼ Bärisch
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Laut ChainCatcher hat die Radix Foundation in einem Incident-Report bestätigt, dass ein Angreifer eine zuvor unbekannte Schwachstelle in der Radix Engine ausnutzte. Dadurch konnten Vermögenswerte ohne Zustimmung der Eigentümer aus Drittanbieter-Tresoren (Vaults) abgezogen werden. Anschließend wurden die Bestände über Hyperlane cross-chain auf Netzwerke wie Ethereum, BNB Chain und Solana transferiert, um sie dort zu veräußern. Nach Angaben von Radix geht die Schwachstelle auf ein Code-Refactoring im Juni 2023 zurück. Bei einem unabhängigen Security-Audit durch Zellic im August 2024 wurde sie nicht entdeckt. Rund drei Stunden nach dem Vorfall stoppten Radix-Validatoren weitere Ausnutzung, indem sie proaktiv ausreichend gestakte Anteile vom Netz nahmen, sodass das Netzwerk keinen Konsens mehr erreichen konnte und damit handlungsunfähig wurde. Betroffen waren unter anderem ETH, WBTC, USDT, USDC, BNB und SOL. Radix teilte mit, die Schwachstelle sei behoben, unabhängig überprüft und getestet worden. Derzeit liefen Arbeiten zur Wiederherstellung des Netzwerks.