Ostium nach Oracle-Angriff: Rund 18 Mio. USDC aus Liquidität abgezogen

KI-Marktzusammenfassung
Ostium, eine DeFi-Perpetuals-Plattform auf Arbitrum, erlitt eine Kompromittierung eines Oracle-Schlüssels, die gefälschte Preisberichte ermöglichte und rund 18M USDC aus ihrem Liquiditätstresor abzog, was zu einem Handelsstopp führte. Der Vorfall unterstreicht anhaltende Risiken bei Oracles und Schlüsselmanagement und erhöht die bereits hohen DeFi-Verluste im Jahr 2026, was kurzfristig voraussichtlich auf die Risikobereitschaft für Arbitrum-basierte DeFi- und Perpetuals-Plattformen drücken dürfte.
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Wie Odaily Planet Daily berichtet, ist die dezentrale Perpetuals-Börse Ostium am Mittwoch Ziel eines Oracle-Angriffs geworden. Dabei entstanden Verluste von rund 18 Mio. USDC. Dem Bericht zufolge reichte der Angreifer manipulierte Preis-Meldungen mit Zeitstempeln in der Zukunft ein. Möglich wurde dies durch einen kompromittierten Signierschlüssel des Oracles. Auf dieser Basis wurden fiktive Trading-Gewinne erzeugt und Auszahlungen aus dem Liquiditäts-Tresor von Ostium veranlasst. Ostium bestätigte Probleme im OLP-Vault, setzte den Handel vollständig aus und untersucht den Vorfall. Das auf Arbitrum bereitgestellte Protokoll bietet Perpetual-Futures auf Real-World-Assets wie Aktien, Rohstoffe, Devisenmärkte und Indizes. Zum Zeitpunkt des Angriffs lag der Total Value Locked (TVL) bei rund 630 Mio. US-Dollar; nahezu ein Drittel der Liquidität wurde durch den Angriff abgezogen. In den ersten fünf Monaten 2026 summierten sich Diebstähle aus DeFi-Protokollen bereits auf mehr als 840 Mio. US-Dollar, darunter 292 Mio. US-Dollar bei KelpDAO und 285 Mio. US-Dollar beim Drift Protocol.