Kalshi-Händler zweifeln: US-Krypto-Gesetz wird bis Jahresende wohl nicht verabschiedet
KI-Marktzusammenfassung
Die Kalshi-Bepreisung impliziert geringe Chancen (<25%), dass der Digital Asset Market Clarity Act bis Jahresende trotz der Verabschiedung im Repräsentantenhaus und einer prozeduralen Senatsabstimmung am 15. Sept. Gesetz wird. Dies dämpft die Erwartungen, die zuletzt die Krypto-Risikobereitschaft gestützt hatten, auch wenn das Weiße Haus auf Maßnahmen drängt. Die Führung der CFTC signalisierte jedoch, dass sie möglicherweise bestehende Befugnisse nutzen wird, um einen Rahmen voranzutreiben, falls die Gesetzgebung ins Stocken gerät, was die kurzfristige regulatorische Unsicherheit teilweise abfedert.
Einflussstufe
● Medium
Betroffene Assets
BTC/USDT-1.78%
AI-Einblick · BTC/USDTAI-Einblick
● Neutral
Jetzt traden
⚠️ Die von AI generierten Einblicke basieren auf Nachrichteninhalten und dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Sie stellen weder eine Anlageberatung dar noch geben sie die Ansichten von BingX wieder. Investitionen sind mit Risiken verbunden. Bitte trade verantwortungsbewusst.
Wie CoinDesk berichtet, erreicht eines der zentralen US-Gesetzesvorhaben für den Kryptomarkt nun den Senat. An den Prognosemärkten bleibt die Stimmung dennoch verhalten. Daten der Wettplattform Kalshi taxieren die Wahrscheinlichkeit, dass der Digital Asset Market Clarity Act (Clear Act) bis Ende dieses Jahres Gesetz wird, auf unter 25%. Auch die Chance, dass das Regelwerk bis April 2027 vollständig umgesetzt ist, liegt demnach unter 50%.
Im Senat steht am 15. September eine Verfahrensabstimmung an. Das Gesetz hatte im Juli 2025 im Repräsentantenhaus parteiübergreifende Unterstützung erhalten. Kern des Entwurfs ist ein klarer Rahmen für digitale "Commodities" sowie eine eindeutige Abgrenzung der Zuständigkeiten zwischen der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) und der Rohstoff- und Terminmarktaufsicht Commodity Futures Trading Commission (CFTC). Bislang haben beide Behörden Leitlinien zu Krypto-Assets veröffentlicht, die Kompetenzgrenzen sind aber nicht gesetzlich festgeschrieben. Die SEC ist für Wertpapierregulierung zuständig, die CFTC vor allem für Derivatemärkte, darunter Futures und Prognosemärkte. Mit dem Gesetz soll eindeutig festgelegt werden, welche Behörde die Regulierung digitaler Vermögenswerte federführend übernimmt.
Das Weiße Haus erhöht den Druck auf den Kongress. In den vergangenen Tagen hat Präsident Trump öffentlich gefordert, eine "faire Version" des Clear Act zu verabschieden, um zusätzliche politische Unterstützung zu mobilisieren. Am Markt wurde das zuvor als positives Signal gewertet. CNBC zufolge legte Bitcoin in der vergangenen Woche um mehr als 20% zu, teils gestützt von Erwartungen an Fortschritte beim Gesetz.
Trotz der Kursreaktion bleiben Kalshi-Trader skeptisch, dass es noch in diesem Jahr zur Verabschiedung kommt. Unterdessen signalisiert die CFTC Handlungsbereitschaft auch ohne neues Gesetz. In der vergangenen Woche nahmen SEC-Chef Paul Atkins und CFTC-Chef Michael Selig an einem Treffen zwischen Trump und Führungskräften der Kryptoindustrie teil. Selig sagte anschließend bei der Auftaktsitzung des Innovation Advisory Committee der CFTC, sollte der Clear Act im Senat weiter feststecken, werde die Behörde prüfen, ihre bestehenden gesetzlichen Befugnisse zu nutzen, um bereits mit dem Aufbau eines Regulierungsrahmens für den Krypto-Asset-Markt zu beginnen. Falls das Vorhaben durch demokratische Blockade ausgebremst werde, wolle die CFTC nicht vollständig auf den Kongress warten und könne regulatorisch vorangehen. Damit könnte die US-Kryptoregulierung auch ohne kurzfristige Verabschiedung des Gesetzes über administrative und institutionelle Schritte weiterentwickelt werden.
Kalshi-Schätzungen im Überblick:
- Wahrscheinlichkeit, dass das Gesetz bis Jahresende verabschiedet wird: unter 25%
- Wahrscheinlichkeit der vollständigen Umsetzung bis April 2027: unter 50%
- Verfahrensabstimmung im Senat: 15. September