Indien verschärft für die Steuersaison 2026 die Vorgaben für Krypto-Anleger
Laut ME News führt Indien in der Steuersaison 2026 strengere Compliance-Anforderungen für Krypto-Anleger ein. Am Steuerrahmen selbst ändert sich zwar wenig, die Durchsetzung und die Meldepflichten werden deutlich präzisiert. Damit steigen die möglichen Folgen bei Fehlern in der Steuererklärung.
Zum 1. April 2026 tritt in Indien der neue Income Tax Act (2025) in Kraft und ersetzt das Gesetz von 1961. Für das Steuerjahr FY202526 müssen Krypto-Vermögenswerte (VDA) weiterhin nach dem bestehenden System gemeldet werden, die praktische Umsetzung wird aber enger gefasst.
Konkret verlangt Schedule VDA künftig eine Meldung auf "per-transaction"-Basis statt einer bloßen Zusammenfassung der Nettogewinne. Erfasst werden müssen detaillierte Angaben zu jedem Trade, jedem Exchange-Vorgang und jeder Veräußerung von Vermögenswerten. Für Nutzer mit Cross-Platform-Transaktionen, DeFi-Aktivitäten oder Transfers über mehrere Wallets wird die Sicherstellung konsistenter und vollständiger Datensätze damit zu einer zentralen Herausforderung.
Analysten zufolge kann bereits die unvollständige Meldung eines einzelnen Krypto-Trades oder Tauschs eine Compliance-Prüfung auslösen. Die Behörden verschärfen ihre Anforderungen an Datenabgleich und Verifikation zunehmend, unter anderem durch den Abgleich von On-Chain-Informationen mit Börsendaten. (Quelle: ODAILY)