Haruko in London Ziel eines Cyberangriffs – 15 Kunden betroffen
KI-Marktzusammenfassung
Harukos gezielter Cyberangriff, der Client-Zugriffstokens sowie Readonly-Exchange-API-Zugangsdaten bei 15 institutionellen Kunden offengelegt hat, unterstreicht das operative Risiko und das Kontrahentenrisiko in der Krypto-Marktinfrastruktur. Selbst bei begrenzten gemeldeten Fondsverlusten und einer behobenen Schwachstelle könnte der Vorfall strengere Exchange-/API-Kontrollen, beschleunigte Sicherheitsaudits und erhöhte Vorsicht bei kleineren Fonds mit schwächeren Kontrollen auslösen und damit die kurzfristige Risikobereitschaft in liquiden Kryptomärkten belasten.
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Der in London ansässige Technologieanbieter für Krypto-Institutionen Haruko ist nach Angaben von CoinDesk Anfang dieser Woche Opfer eines gezielten Cyberangriffs geworden. Betroffen waren 15 Kunden. Angreifer nutzten eine Schwachstelle in der Infrastruktur des Unternehmens aus und erbeuteten User-Access-Tokens. Dadurch erhielten sie Zugriff auf schreibgeschützte Exchange-API-Zugangsdaten der Kunden sowie auf Transaktionsdaten. In geringem Umfang wurden Kundengelder entwendet; stärker gefährdet waren kleinere Hedgefonds mit schwächeren Sicherheitskontrollen. Haruko-Mitgründer und CTO Adam Carlile bestätigte, dass sich der Angriff gezielt gegen Haruko richtete. Die Schwachstelle sei inzwischen behoben, zudem kündigte das Unternehmen einen vollständigen technischen Postmortem-Bericht an. Haruko betreut weltweit mehr als 80 institutionelle Kunden und ist nach eigenen Angaben mit über 100 zentralisierten Börsen sowie 30 Blockchains verbunden.