Galaxy Research warnt: Sicherheitslücke bei Coldcard-Wallets könnte Verluste von mehr als 2.000 BTC verursachen

KI-Marktzusammenfassung
Galaxy Research wies auf eine Coldcard-Hardware-Wallet-Sicherheitslücke hin, die mit fehlerhafter Zufallszahlengenerierung in bestimmter Firmware zusammenhängt. Bestätigt wurden Diebstähle von 1.596 BTC, und potenzielle Gesamtverluste könnten bis zu ~2.055 BTC betragen, falls ein zusätzlicher vermuteter Angriff bestätigt wird. Coinkite hat ein dringendes Update veröffentlicht, doch der Bericht verschärft die Bedenken hinsichtlich operativer Risiken und Verwahrungsrisiken bei Bitcoin und könnte die kurzfristige Stimmung belasten, obwohl die meisten gestohlenen Coins Berichten zufolge weiterhin unbewegt bleiben.
Einflussstufe
● Medium
Betroffene Assets
BTC/USDT+1.85%
AI-Einblick · BTC/USDTAI-Einblick
▼ Bärisch
Jetzt traden
⚠️ Die von AI generierten Einblicke basieren auf Nachrichteninhalten und dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Sie stellen weder eine Anlageberatung dar noch geben sie die Ansichten von BingX wieder. Investitionen sind mit Risiken verbunden. Bitte trade verantwortungsbewusst.
In der Kryptobranche wachsen die Sorgen über eine neu entdeckte Sicherheitslücke bei Hardware-Wallets. Galaxy Research, die Analyse- und Research-Einheit von Galaxy Digital, warnt, dass der durch den Fehler bei Coldcard-Hardware-Wallets verursachte Gesamtschaden über 2.000 Bitcoin liegen könnte. Nach Angaben von Galaxy Research könnte der potenzielle Verlust rund 2.055 BTC betragen, was zum aktuellen Kursniveau mehr als 130 Mio. US-Dollar entspräche. In der veröffentlichten Auswertung heißt es, bislang seien 1.596 BTC durch drei größere Angriffe sowie 14 kleinere, bisher bestätigte Sicherheitsvorfälle entwendet worden. Betroffen seien demnach rund 7.300 unterschiedliche Bitcoin-Adressen. Als Ursache nennen Experten einen Defekt in der Zufallszahlengenerierung der Coldcard-Geräte. Betroffen seien bestimmte Firmware-Versionen, die bei den Modellen Coldcard Mk3, Mk4, Mk5 sowie Coldcard Q im Einsatz sind. Der Hersteller Coinkite habe nach Bekanntwerden der Schwachstelle ein dringendes Software-Update bereitgestellt und Nutzer aufgefordert, ihre Geräte umgehend zu aktualisieren. Galaxy Research verweist zudem auf deutliche Hinweise auf einen vierten Angriff, der noch nicht vollständig bestätigt sei, aber nach derselben Methode erfolgt sein soll. Sollte dieser Vorfall in die Gesamtrechnung einfließen, könnte die Menge der gestohlenen Bitcoin auf 2.055 BTC steigen. Das Untersuchungsteam erklärte, nach dem Vorfall eng mit US-Bundesermittlungsbehörden und mehreren Kryptowährungsbörsen in den USA zusammenzuarbeiten. Ziel sei es, die Täter zu identifizieren und die Bewegungen der entwendeten Vermögenswerte eng zu überwachen. Auffällig sei außerdem, dass ein großer Teil der gestohlenen Mittel bislang nicht weiterbewegt wurde. Laut Daten von Galaxy Research lägen rund 90% der entwendeten Bitcoin weiterhin auf den Adressen, auf denen sie ursprünglich gelandet sind. Analysten werten dies als mögliches Signal, dass die Angreifer bislang weder mit dem Waschen noch mit dem Verkauf der Bestände begonnen haben. Dies ist keine Anlageberatung.