US-Senatoren fordern Anhörung zu VAE-Investment von 500 Mio. US-Dollar in Trumps Krypto-Projekt
Fünf demokratische US-Senatoren haben laut FinanceFeeds mehrere republikanische Ausschussvorsitzende schriftlich aufgefordert, umgehend eine Anhörung zur 500-Millionen-US-Dollar-Investition der Vereinigten Arabischen Emirate in Trumps Krypto-Vorhaben World Liberty Financial (WLFI) anzusetzen. Dem Bericht zufolge unterzeichnete ein Mitarbeiter der Herrscherfamilie von Abu Dhabi vier Tage vor Trumps Amtseinführung im Januar 2025 eine Vereinbarung, die den Erwerb von 49% an WLFI für 500 Mio. US-Dollar vorsieht. Ausländische Käufer sollen bereits 218 Mio. US-Dollar an mit Trump sowie seinem Nahost-Diplomaten Steve Witkoff verbundenen Einheiten im Voraus gezahlt haben.
Als Hauptinvestor nennen die Senatoren Scheich Tahnoon bin Zayed Al Nahyan, den Nationalen Sicherheitsberater der VAE. Sie sprechen von einem Präzedenzfall in der US-Politikgeschichte: Erstmals nehme ein ausländischer Regierungsvertreter eine bedeutende Eigenkapitalbeteiligung an einem Unternehmen, das einem gewählten, aber noch nicht vereidigten Präsidenten gehört. Seit Trumps Amtseinführung habe seine Regierung Waffenverkäufe im Umfang von 1,4 Mrd. US-Dollar sowie den Export fortschrittlicher KI-Chips im Wert von über 1 Mrd. US-Dollar an die VAE genehmigt. Die Senatoren erklärten, sie seien zutiefst besorgt, und verlangten von den zuständigen Verantwortlichen eidliche Aussagen darüber, was sie über diese Zahlungen wussten.