Ethereum-Community debattiert Vorschlag zur Umleitung von Staking-Erträgen in die Ökosystem-Finanzierung
In der Ethereum-Community wird ein neuer Finanzierungsvorschlag diskutiert. Wie Cointelegraph berichtet, schlägt Kleros-Mitgründer Clément Lesaege vor, über einen Mechanismus namens "Validator Redirected Revenue" 0–10% der Staking-Rewards von Validatoren für die Finanzierung des Ökosystems umzuwidmen. Beim aktuellen Staking-Niveau würde eine Quote von 5–10% laut Schätzungen rund 50.000 bis 70.000 ETH pro Jahr einbringen, entsprechend etwa 82,5 bis 115,5 Mio. US-Dollar.
Parallel dazu will EthLabs zusätzliche Offchain-Finanzierungswege bereitstellen. Unterstützt wird die Initiative von Institutionen wie BitMine und Sharplink sowie von ConsenSys-Gründer Joseph Lubin.
Die Ethereum Foundation senkt zudem ihre jährliche Ausgabenobergrenze von 15% auf 5% und hat 54 Mitarbeiter entlassen. Analysten von Bitwise verweisen darauf, dass bei einer jährlichen Finanzierungslücke von rund 30 Mio. US-Dollar bereits 1,6% der Staking-Erträge ausreichen würden, um diese zu schließen.