El Salvador zählt zu den attraktivsten Bitcoin-Steueroasen weltweit – Aufenthaltsreform senkt Präsenzpflicht auf 90 Tage
El Salvador baut seine Position als Standort für Bitcoin-Anleger und international mobile Steuerzahler weiter aus. Präsident Nayib Bukele hat die Anforderungen an die physische Anwesenheit für Inhaber einer befristeten Aufenthaltsgenehmigung deutlich gesenkt: Statt bislang 9 Monaten pro Jahr reichen künftig 90 Tage.
In Kombination mit dem territorialen Steuersystem des Landes ergeben sich weitreichende Vorteile. Dazu zählen:
• 0% Steuer auf ausländische Einkünfte
• 0% Kapitalertragsteuer auf Bitcoin
• keine Vermögensteuer
• keine Erbschaftsteuer
• keine Schenkungsteuer
Eine Steuerreform aus dem Jahr 2024 stellt zudem ausdrücklich klar, dass ausländische Einkünfte sowohl für Steuerinländer als auch für Steuerausländer von der Besteuerung ausgenommen sind. Das erhöht die Attraktivität für Unternehmer, Investoren, Remote Worker und digitale Nomaden mit Einkommen aus dem Ausland.
Auch Unternehmen profitieren von den Anreizen. Firmen, die unter qualifizierende Regime für Technologieexporte, internationale Dienstleistungen und Freizonen fallen, können Steuerbefreiungen von bis zu 15 Jahren erhalten. Dazu gehören Erleichterungen bei Körperschaftsteuer, Mehrwertsteuer, Quellensteuern, Einfuhrabgaben und Kapitalertragsteuern.
Mit den Maßnahmen festigt El Salvador seinen Anspruch als globaler Anziehungspunkt für Bitcoin-orientierte Investoren, Gründer und grenzüberschreitend agierendes Kapital.