Bitcoin-Rückgang legt Verwundbarkeit des Marktes offen: Privatanleger ziehen sich zurück

Odaily Planet Daily berichtet: Die jüngste Schwächephase von Bitcoin macht die Kehrseite der größeren Marktbreite und "Legitimität" sichtbar, die der Einstieg der Wall Street mit sich brachte: Privatanleger, die früher starke Rücksetzer häufig auffingen, sind weitgehend aus dem Markt verschwunden. Daten der Deutsche Bank AG zufolge ist die neue Welle privater Käufer nahezu versiegt, da viele Investoren in KI-nahe Anlagen umgeschichtet haben. Gleichzeitig verliert auch die institutionelle Nachfrage an Schwung. Analystin Marion Laboure sagt, die marginalen Käufer seien heute nicht mehr Privatanleger, sondern ETF-Allokatoren oder Corporate-Treasury-Abteilungen. Aus Bitcoin-ETFs seien inzwischen mehr als 6 Mrd. US-Dollar abgeflossen. Der Kurs notiert derzeit unter dem durchschnittlichen Einstandspreis von Strategy in Höhe von 75.699 US-Dollar. Der Markt beginne zudem, die Möglichkeit einzupreisen, dass hoch gehebelte Unternehmenshalter zu Liquidationen gezwungen werden könnten. Die Beteiligung privater Investoren stagniert; die Preisbildung werde zunehmend von institutionellen Kapitalströmen und der Konkurrenz durch KI-Investments geprägt. (Bloomberg)