CryptoQuant: BTC-Zuflüsse auf Börsen steigen auf 114.000, Stablecoin-Abflüsse belasten den Markt

Laut ME News erklärte CryptoQuant-Analyst Axel Adler am 13. Juni (UTC+8), dass derzeit deutlich mehr Bitcoin (BTC) an Kryptobörsen transferiert werden, während gleichzeitig Stablecoin-Liquidität weiter abfließt. Diese gegenläufige Entwicklung verschärft das Verhältnis von Angebot und Nachfrage und gilt als wichtiger Treiber für den Rückgang von Bitcoin um rund 22% gegenüber dem Mai-Hoch. Daten zeigen, dass der Indikator für den 30-Tage-Nettofluss von Bitcoin zu Börsen klar ins Positive gedreht hat und aktuell bei etwa +114.000 BTC liegt. Anfang Mai war noch ein Nettoabfluss von rund 85.000 bis 115.000 BTC zu beobachten. Das deutet darauf hin, dass der Markt von einer Akkumulations- in eine Distributionsphase übergegangen ist. Anfang Juni erreichte der Indikator kurzzeitig etwa +167.000 BTC. Das spricht dafür, dass mehr Halter BTC auf Börsen verlagern, was den potenziellen Verkaufsdruck erhöht. Bei Stablecoins bleibt der 30-Tage-Durchschnitt des Nettoflusses negativ und liegt derzeit bei etwa -105 Mio. US-Dollar. Anfang Mai lag dieser Wert noch bei +40 Mio. bis +90 Mio. US-Dollar und signalisierte robuste Kaufliquidität. Seit Mitte Mai rutschte die Kennzahl ins Minus und weitete sich Anfang Juni auf etwa -150 Mio. bis -170 Mio. US-Dollar aus. Damit fließen Stablecoin-Mittel von den Börsen ab und die verfügbare "Munition" im Markt nimmt ab. (Quelle: ChainCatcher)