Cosmos Labs warnt vor laufendem Sicherheitsvorfall bei Nutzern des Cosmos-EVM-Moduls
KI-Marktzusammenfassung
Cosmos Labs warnte vor einem aktiven Sicherheitsvorfall, der auf Chains abzielt, die sein Cosmos-EVM-Modul verwenden, und riet Validatoren, Netzwerke anzuhalten, was auf erhöhte operative und Smart-Contract-Risiken im gesamten Cosmos-Ökosystem hindeutet. Der Vorfall folgt auf die jüngsten MANTRA- und TAC-Verstöße und könnte mit der Precompile-Schwachstelle ASA2026002/ICS20 zusammenhängen, was Bedenken hinsichtlich der Vollständigkeit von Patches oder neuer Exploit-Vektoren aufwirft. Die kurzfristigen Auswirkungen konzentrieren sich auf Liquidität, Bridge-Aktivität und Risikoprämien für Cosmos-verbundene Assets.
Einflussstufe
● Hoch
Betroffene Assets
ATOM/USDT-2.68%
AI-Einblick · ATOM/USDTAI-Einblick
▼ Bärisch
Jetzt traden
⚠️ Die von AI generierten Einblicke basieren auf Nachrichteninhalten und dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Sie stellen weder eine Anlageberatung dar noch geben sie die Ansichten von BingX wieder. Investitionen sind mit Risiken verbunden. Bitte trade verantwortungsbewusst.
Cosmos Labs hat am 24. August einen aktiven Sicherheitsvorfall gemeldet, der sich gegen Chains richtet, die mit dem Cosmos-EVM-Modul gebaut wurden. Dabei handelt es sich um eine Plug-and-Play-Schicht, die Cosmos-SDK-Chains mit der Ethereum Virtual Machine kompatibel macht. Die Empfehlung an betroffene Validatoren fiel unmissverständlich aus: Netzwerke stoppen. Einen vollständigen Incident-Report will das Team veröffentlichen, sobald die Lage unter Kontrolle ist.
Serie von Vorfällen im Jahr 2026
Das Cosmos-EVM-Modul stand in diesem Jahr bereits mehrfach im Fokus. Im Januar 2026 soll der SagaEVM-Exploit rund 7 Mio. US-Dollar abgezogen haben. Betroffen waren 15 Chains, die das Modul nutzten, auch wenn letztlich nur eine Chain tatsächlich ausgenutzt wurde.
Die jüngsten Vorläufer wiegen noch schwerer. Bei MANTRA Chain kam es zwischen dem 20. und 22. August zu einem Einbruch; das Netzwerk musste für 30 Stunden angehalten werden und nahm den Betrieb erst nach Notfall-Patches wieder auf. TAC wurde am 22. August ebenfalls getroffen: Angreifer nutzten Schwachstellen in der Precompile-Layer aus und konnten unautorisierte Transfers auslösen, ohne neue Token minten zu müssen. Zwei Tage später folgte die ecosystemweite Warnung von Cosmos Labs. Der zeitliche Ablauf deutet darauf hin, dass entweder die MANTRA- und TAC-Vorfälle eine breitere, systemische Schwäche offengelegt haben oder Angreifer ihren Ansatz auf mehrere Chains mit derselben Codebasis übertragen konnten.
Spur führt zu Schwachstelle aus dem März
Die aktuelle Angriffswelle scheint mit einer kritischen Schwachstelle in Verbindung zu stehen, die als ASA2026002 erfasst ist. Die im März 2026 offengelegte Lücke betraf das ICS20-Precompile, eine Komponente für Cross-Chain-Token-Transfers im Cosmos-Ökosystem. Auslöser war ein fehlerhaftes State-Handling bei verschachtelter EVM-Ausführung. Dadurch konnten Angreifer bei komplexen Transaktionen beeinflussen, wie das System Salden und Eigentumsverhältnisse nachverfolgt.
Ein Patch wurde im März in einer koordinierten Aktion mit mehreren Beteiligten des Cosmos-Ökosystems entwickelt und ausgerollt. Dass im August erneut Exploits auftreten, wirft die Frage auf, ob das Update unvollständig war oder ob Angreifer neue Angriffswege in verwandten Codepfaden gefunden haben.
Risiken für das Ökosystem
Cosmos Labs hat bislang weder eine vollständige Liste betroffener Chains noch das insgesamt gefährdete Volumen veröffentlicht. Die aktuelle Empfehlung läuft darauf hinaus, die Blockproduktion auszusetzen, bis weitere Anweisungen vorliegen.