Blockchain Association widerspricht US-Sheriffsverband zur Wirkung des "Clarity Act"

KI-Marktzusammenfassung
Die Blockchain Association wehrt sich gegen Kritik von Strafverfolgungsbehörden, wonach der US-Clarity Act vor einer Senatsabstimmung übermäßig weit gefasste DeFi-Ausnahmen von AML-, Sanktions- und KYC-Regeln schaffen würde. Der Streit unterstreicht die anhaltende Unsicherheit darüber, wie DeFi-Intermediäre reguliert und überwacht würden, was kurzfristig die Erwartungen an die US-Politik und die Compliance-Risikoprämien in den Kryptomärkten beeinflussen kann.
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Wie ME News berichtet, hat die Branchenorganisation Blockchain Association am 4. August (UTC+8) ein Schreiben an den Mehrheitsführer im US-Senat, John Thune, sowie an den Minderheitsführer Chuck Schumer gerichtet. Darin weist sie die zuvor geäußerte Kritik der National Sheriffs' Association (NSA) am "Clarity Act" zurück und erklärt, der Verband habe die regulatorische Ausgestaltung des Gesetzes für DeFi missverstanden. In der vergangenen Woche hatte die NSA die Senatsführung aufgefordert, die im Entwurf vorgesehenen DeFi-Ausnahmen bei Geldwäscheprävention, Sanktions-Compliance und KYC-Vorgaben zu überdenken. Diese seien zu weit gefasst und könnten die Strafverfolgung bei der Bekämpfung von Finanzkriminalität beeinträchtigen. Die Position der NSA, die nach eigenen Angaben mehr als 3.000 Sheriffs und 10.000 Amtsträger im Bereich öffentliche Sicherheit vertritt, verschärfte die Kontroverse um das Gesetz im Vorfeld der Abstimmung im Senat. Die Blockchain Association entgegnete, der "Clarity Act" gewähre der Kryptobranche keine "pauschale Ausnahme". Stattdessen sehe er strenge Pflichten für Intermediäre vor und statte zugleich die Behörden mit Instrumenten aus, um Finanzkriminalität effektiver zu bekämpfen. Lindsay Fraser, Chief Policy Officer der Organisation, betonte, es sei mit Blick auf die anstehende Senatsabstimmung entscheidend, Fehlannahmen zum Gesetz zu korrigieren. (Quelle: ODAILY)