BitMEX startet gestaffelte Schließung: "Reduce-Only" ab 26. August

KI-Marktzusammenfassung
BitMEX wird am 26. Aug. in den Reduce-only-Modus wechseln, wodurch neue Positionseröffnungen verhindert und potenzielle Zwangsschließungen vor der Abschaltung am 23. Sept. ermöglicht werden. Dadurch entfällt ein traditionsreicher Derivate-Handelsplatz und es entstehen Ausführungs- und Basisrisiken für Händler mit offenen Perp-Engagements, da die Börse in das Timing von Liquidationen eingreifen könnte. Die Abwicklung schänkt zudem die operative Flexibilität ein, durch die spätere Deaktivierung von API-Auszahlungen und begrenzte Auszahlungskanäle nach der Schließung.
Einflussstufe
● Medium
Betroffene Assets
BTC/USDT-1.17%
AI-Einblick · BTC/USDTAI-Einblick
▼ Bärisch
Jetzt traden
⚠️ Die von AI generierten Einblicke basieren auf Nachrichteninhalten und dienen ausschließlich zu Informationszwecken. Sie stellen weder eine Anlageberatung dar noch geben sie die Ansichten von BingX wieder. Investitionen sind mit Risiken verbunden. Bitte trade verantwortungsbewusst.
Die Derivatebörse BitMEX leitet ihre Schließung mit einem "Reduce-Only"-Modus ein. Ab dem 26. August um 04:00 Uhr UTC können Trader keine neuen Positionen mehr eröffnen oder bestehende Exponierungen ausweiten. Bestehende Positionen bleiben zunächst bestehen, dürfen aber nur noch reduziert werden. Im Zuge des kontrollierten Rückbaus behält sich BitMEX zudem vor, Positionen bereits vor dem finalen Handelsende zwangsweise zu schließen. Der Schritt folgt auf eine strategische Überprüfung durch den Verwaltungsrat von HDR Global Trading Limited, Eigentümer und Betreiber von BitMEX. Nach Angaben des Unternehmens war die Entscheidung weder durch finanzielle Schwierigkeiten noch durch einen Hack oder akuten regulatorischen Druck ausgelöst. Laut Zeitplan und FAQ zur Einstellung des Betriebs bleibt die Reduzierung bestehender Risiken auch nach dem Stichtag am 26. August möglich. Bis zur endgültigen Schließung am 23. September kann BitMEX jedoch Positionen zwangsliquidieren, um einen geordneten Ablauf sicherzustellen. Für Handelsverluste, die daraus entstehen, dass Nutzer ihre Positionen in diesem Zeitraum nicht schließen können, übernimmt die Börse nach eigenen Angaben keine Verantwortung. Der 26. August markiert damit weniger das Ende aller Positionen als den Zeitpunkt, ab dem Nutzer die Kontrolle über das Timing der Ausführung zunehmend abgeben. Am 23. September um 04:00 Uhr UTC will BitMEX den Handel vollständig einstellen und alle verbleibenden Positionen umgehend zwangsweise schließen. Dafür sollen der jeweilige Abrechnungspreis oder der zugrunde liegende Kontraktindex herangezogen werden. Die daraus resultierenden Guthaben werden den Wallet-Salden der Nutzer gutgeschrieben. Nach dem Handelsstopp bleibt der Kontozugang in eingeschränkter Form bestehen: Nutzer können Wallet-Bestände und Transaktionshistorie einsehen sowie Auszahlungen über die entsprechenden Seiten vornehmen; die Handelsoberfläche und weitere eingestellte Dienste stehen nicht mehr zur Verfügung. Für vollständig verifizierte Konten mit Restguthaben nach dem 23. September erhebt BitMEX eine monatliche Kontogebühr in Höhe von 1% p.a. oder 50 US-Dollar, je nachdem, welcher Betrag höher ist. Die Gebühr fällt an, bis das Guthaben abgezogen wird, kann im Zeitverlauf steigen und wird ausschließlich vom verbleibenden Kontosaldo abgezogen. Ein negativer Kontostand wird nicht erzeugt; Nutzer können dadurch nicht zusätzlich Geld schulden. Liegt der Saldo unter dem Mindestauszahlungsbetrag, kann die Gebühr den Betrag bis auf null reduzieren. Eine weitere operative Umstellung ist für den 28. September um 04:00 Uhr UTC angekündigt: Dann deaktiviert BitMEX API-Auszahlungen, einschließlich institutioneller Integrationen. Auszahlungen müssen anschließend manuell über die BitMEX-Website erfolgen; die API-Unterstützung für Anbindungen wie Fireblocks und Copper endet. Darüber hinaus sollen USDT, USDC und ETH nur noch als Auszahlungen über Ethereum unterstützt werden.