Bitcoin-ETF-Flows drehen nach Fed-Zinsschritt und Rückschlag für CLARITY Act ins Plus

KI-Marktzusammenfassung
Bitcoin absorbierte zwei kurzfristige Schocks – eine verfahrenstechnische Blockade der Abstimmung zum CLARITY Act und eine Zinserhöhung der Fed – und hielt sich dennoch nahe den jüngsten Niveaus. Spot-Bitcoin-ETFs drehten von hohen Nettoabflüssen (450 Mio. $, 296 Mio. $) zu einem Nettozufluss (159 Mio. $), angeführt von BlackRock's IBIT (+184 Mio. $), was nach der Entscheidung auf eine verbesserte Risikobereitschaft hindeutet. Powells restriktiver Ton steht im Kontrast zu fallenden Renditen von US-Staatsanleihen, was auf geringere Erwartungen für weitere Zinserhöhungen hindeutet.
Einflussstufe
● Hoch
Betroffene Assets
BTC/USDT-1.44%
AI-Einblick · BTC/USDTAI-Einblick
● Neutral
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ME News berichtet: QCP Capital erklärte am 18. September (UTC+8), Bitcoin habe innerhalb von 48 Stunden zwei Belastungsfaktoren verkraften müssen: Eine Verfahrensabstimmung zum CLARITY Act wurde blockiert, zudem hob die US-Notenbank die Zinsen an. Der Kurs zeigte sich dennoch robust, rutschte kurzzeitig auf ein Monatstief von rund 75.900 US-Dollar und pendelte sich anschließend nahe 76.500 US-Dollar ein. Bei den Bitcoin-Spot-ETFs registrierte QCP Nettoabflüsse von 450 Mio. US-Dollar am 15. September und 296 Mio. US-Dollar am 16. September. Am 17. September drehte der Markt auf Nettozuflüsse von 159 Mio. US-Dollar. BlackRocks IBIT verbuchte dabei allein 184 Mio. US-Dollar an Nettozuflüssen. QCP wertet dies als Zeichen verbesserter Kapitalströme nach dem Zinsschritt der Fed. Nach Einschätzung von QCP war die Zinserhöhung um 25 Basispunkte bereits vollständig eingepreist. Stärker ins Gewicht fielen die restriktiven Aussagen von Fed-Chef Powell zu Inflation und geldpolitischer Straffheit. In der Folge gaben die Renditen von US-Staatsanleihen jedoch über die Laufzeiten hinweg nach, was darauf hindeute, dass der Markt den aktuellen Schritt als senkend für die Wahrscheinlichkeit weiterer Erhöhungen interpretiert. (Quelle: ODAILY)