Britische Kulturministerin erwägt Eingriff in Paramount-WBD-Fusion über 1100 Milliarden Dollar
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Dass die britische Kulturministerin Lisa Nandy signalisiert, sie sei "geneigt" einzugreifen, erhöht das regulatorische Timing-Risiko für den 110 Mrd. US-Dollar schweren Paramount–Warner Bros. Discovery-Deal, mit potenziellen Ofcom-/CMA-Prüfungen, die über das angestrebte Closing im September hinausgehen könnten. Eine Verzögerung erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Belastung durch eine "ticking fee" und steigert die Unsicherheit hinsichtlich des Zeitpunkts der Synergien und der Deal-Sicherheit. Eine EU-Freigabe scheint durch Zugeständnisse näher, wodurch das Vereinigte Königreich als zentrale verbleibende Hürde übrig bleibt.
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Die britische Kulturministerin Lisa Nandy erklärte, sie neige dazu, in die geplante Fusion von Paramount und Warner Bros. Discovery (WBD) im Volumen von 1100 Milliarden Dollar einzugreifen und damit eine formelle Prüfung auszulösen. Sollte der Abschluss nicht bis Ende September erfolgen, muss Paramount WBD-Aktionären für jedes Quartal nach dem dritten Quartal eine „Ticking Fee“ von 25 Cent je Aktie zahlen, insgesamt rund 650 Mio. Dollar. Der Bericht nennt Netflix als früheren potenziellen Bieter für WBD und verweist darauf, dass ein solches Szenario in der britischen Politik stärkere Sorgen ausgelöst habe.