Indiens Oberstes Gericht bestätigt SEBI-Sanktionen gegen Kotak AMC wegen Essel-bezogener FMP-Verstöße
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Der Oberste Gerichtshof Indiens bestätigte SEBI-Strafen gegen Kotak AMC, dessen Treuhandgesellschaft und Führungskräfte wegen Verstößen gegen Sorgfaltspflichten, Offenlegungsvorschriften und Rücknahmebestimmungen im Zusammenhang mit Essel-verknüpften FMPs. Das Urteil bekräftigt eine strikte Haftung für die Compliance von Investmentfonds unabhängig von den Anlegerergebnissen und erhöht die wahrgenommenen regulatorischen und Governance-Risiken für indische Asset Manager und Treuhänder. Kurzfristig kann es die Stimmung gegenüber dem inländischen AMC-Segment belasten und eine compliancegetriebene Risikoneubewertung stärken.
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Der Oberste Gerichtshof Indiens hat die Berufungen von Kotak Mahindra Asset Management Company (AMC) und weiteren Beteiligten im Zusammenhang mit Verstößen bei sechs Fixed Maturity Plans (FMPs) mit Essel-Group-Bezug zurückgewiesen und die von der Aufsicht SEBI verhängten Maßnahmen bestätigt. Das Gericht sah mangelnde Sorgfalt bei den Investments, eine nicht regelkonforme Rückzahlung der geschlossenen Fonds sowie unzureichende Offenlegungen; zudem habe der Treuhänder seine Kontrollpflichten nicht erfüllt. Von rund Rs 2,116 crore, die unter den betroffenen FMPs fällig waren, wurden laut Urteil etwa Rs 376 crore erst nach Fälligkeit ausgezahlt; die Restbeträge erhielten Anleger bis zum 25. September 2019. Zu den Konsequenzen zählen fortbestehende Strafmaßnahmen sowie Prozesskosten in Höhe von Rs. 30 lakh für Kotak AMC und Rs. 20 lakh für die Treuhandgesellschaft.