Dauerregen bremst Brasiliens Kaffeeernte; ICE-Arabica-Lager fallen auf 385.191 Säcke

Anhaltende Starkregenfälle in Süd- und Zentralbrasilien dürften in dieser Woche mehr als 50 Millimeter erreichen und verzögern die Kaffeeernte, was auch die Bohnenqualität belasten kann. Die ICE-Lagerbestände für Arabica sind auf ein 2,25-Jahres-Tief von 38,5万 Säcken gefallen, während Robusta nach einem kurzfristigen Anstieg weiterhin in der Nähe eines Zweijahrestiefs liegt. Zudem bestätigte die NOAA die Bildung eines „Super-El Niño“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 67%, was Sorgen über ungewöhnliche Niederschläge zur Blütezeit und Folgen für die Ernte 2026/27 schürt. Obwohl das USDA zuvor seine Produktionsschätzung für Brasilien angehoben hatte, gelten die aktuellen Wetterstörungen als kurzfristiger Auslöser für eine spürbare Verknappung des Angebots.