Sechs aufeinanderfolgende Nächte mit US-Angriffen auf den Iran, darunter Schäden am Hafen von Chabahar, Ziele in der Nähe von Bushehr und Brücken in Hormozgan nahe der Straße von Hormuz, erhöhen das geopolitische und Lieferkettenrisiko in einem Engpass für globale Energieflüsse erheblich. Irans gemeldete Vergeltung gegen US-verbundene Radarstandorte und regionale Raketenstarts erhöht das Eskalationsrisiko und dürfte die kurzfristigen Risikoprämien bei Rohöl anheben sowie breitere Risikoanlagen unter Druck setzen.
Einflussstufe
● Hoch
Betroffene Assets
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▼ Bärisch
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Die USA haben Iran in der sechsten Nacht in Folge militärisch angegriffen und dabei nach iranischen Angaben unter anderem Anlagen im Hafen von Tschahbahar, Ziele nahe dem Atomkraftwerk Buschehr sowie sechs Brücken in der Nähe der Straße von Hormus ins Visier genommen. Iran erklärte, zwei US-Radarstellungen im Oman zerstört und Raketen unter anderem in Richtung Kuwait abgefeuert zu haben. Nach Angaben aus Iran wurden 38 Menschen getötet und 400 verletzt. Der Konflikt erhöht damit das geopolitische Risiko im Nahen Osten und bedroht die Schifffahrt durch die Straße von Hormus sowie die Stabilität regionaler Energieinfrastruktur.