Goldabschläge in Indien weiten sich auf bis zu 19 US-Dollar je Unze aus, Nachfrage in China bleibt stabil
KI-Marktzusammenfassung
Die Signale der physischen Goldnachfrage divergierten: Indiens ausgeweitete Abschläge spiegeln eine durch Volatilität bedingte Zurückhaltung im Einzelhandel und eine schwache Wiederauffüllung der Lagerbestände wider, während Chinas Zentralbank den größten monatlichen Reserveanstieg seit 2021 meldete und damit eine 20-monatige Akkumulationsserie fortsetzte. Die Verengung regionaler Prämien/Abschläge sowie Hongkongs Einführung eines zentralen Gold-Clearing-Systems und wiederbelebte USD-Gold-Futures deuten auf eine Verbesserung der Marktinfrastruktur und Liquidität hin, was stabilere kurzfristige Flüsse unterstützt.
Einflussstufe
● Medium
Betroffene Assets
NCCOGOLD2USD/USDT-0.88%
AI-Einblick · NCCOGOLD2USD/USDTAI-Einblick
● Neutral
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In Indien haben sich die Abschläge auf Gold deutlich ausgeweitet, nachdem die Preisvolatilität die Nachfrage im Einzelhandel gebremst hat. In China blieb die Nachfrage stabil; die Zentralbank erhöhte ihre Goldreserven im Juni um 480.000 Unzen – der größte monatliche Zuwachs seit Dezember 2021 – und stockte damit 20 Monate in Folge auf 75,44 Millionen Unzen auf. In Hongkong wurde ein zentrales Clearing-System für Gold gestartet und der Handel mit Dollar-Goldfutures wieder aufgenommen. In mehreren weiteren Märkten verengten sich die regionalen Auf- und Abschläge oder drehten ins Plus, was auf bessere Liquidität hindeutet.