Frankreich und Deutschland: Diesel-Zusage an Trump ohne zusätzliche Freigabe neuer Bestände
KI-Marktzusammenfassung
Frankreich und Deutschland gaben an, dass die zugesagte Diesel-Freigabe weitgehend aus Barrel stammt, die bereits im Rahmen der vorherigen IEA/G7-Zusage von 100 Mio. Barrel zugesagt wurden, was die Wahrscheinlichkeit eines zusätzlichen Angebots verringert. Dies deutet auf weniger unmittelbare Entlastung für Europas angespannten Mitteldestillat-Markt hin und hält die politisch bedingte Angebotsunsicherheit im Vorfeld eines außerordentlichen IEA-Treffens hoch. Die wahrgenommene Lücke zwischen den Schlagzeilenzusagen und den netto neuen Volumina kann Raffinerieprodukt-Cracks stützen und die Preisbildung im breiteren Ölkomplex beeinflussen.
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Frankreich und Deutschland räumten in einer nicht öffentlichen EU-Sitzung ein, dass die gegenüber Donald Trump zugesagte Diesel-Freigabe keine zusätzlichen Mengen schaffen wird, sondern aus bereits im März zugesagten Reserven stammt. Deutschland hat von den versprochenen 2,65 Millionen Tonnen Ölprodukte bislang 600.000 Tonnen in den Markt gegeben. Frankreich soll nach internen Angaben noch 8 Millionen Barrel aus der März-Zusage offen haben. Damit fällt die tatsächlich neue Angebotswirkung geringer aus als vom Markt erwartet und die Entspannung der angespannten Dieselversorgung in Europa bleibt begrenzt.