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Kolumbien-Wahl: Trump-unterstützter Abelardo de la Espriella liegt mit 49,7% knapp vor Iván Cepeda

Bei der Präsidentschaftswahl in Kolumbien setzte sich der rechte Kandidat Abelardo de la Espriella mit 49,7% der Stimmen knapp gegen den linken Iván Cepeda (48,7%) durch. Der Sieger kündigte an, die Öl- und Gasindustrie auszubauen, Friedensgespräche mit bewaffneten Gruppen zu beenden und den Staat zu verkleinern. Das Ergebnis könnte die Planungssicherheit für Öl- und Gasinvestitionen sowie den längerfristigen Ausblick auf das Angebot stützen, bringt aber keine unmittelbare Änderung der Förderung und dürfte den globalen Ölmarkt eher strukturell als kurzfristig beeinflussen.