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Über 70.000 US-Strafverfolgungsbeamte fordern Änderungen am CLARITY Act
Mehr als 70.000 Strafverfolgungsfachleute in den USA haben Bundesbeamte aufgefordert, Bestimmungen des CLARITY Act zu überarbeiten. Sie warnen, weit gefasste Ausnahmen könnten Aufsicht, Rechenschaftspflicht und Ermittlungsinstrumente im Kampf gegen Kriminalität mit digitalen Vermögenswerten schwächen. Eine nationale Koalition sieht dadurch Grenzen für Ermittlungen und drängt auf Anpassungen des Gesetzestextes.
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Kraken baut OTC-Kredite über Maples Onchain-Credit-Infrastruktur aus
Die Krypto-Börse Kraken und Maple Finance haben eine Onchain-Warehouse-Lending-Fazilität gestartet, die USDC-Liquidität aus Maples Kreis von Kreditgebern an die OTC-Kreditnehmer von Kraken weiterleitet. Damit wird die strukturelle Logik traditioneller asset-backed securities erstmals auf Krypto-Kredite übertragen. Maple stellt nach eigenen Angaben die vorrangige Finanzierung über eine Zweckgesellschaft bereit.
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Oberster Gerichtshof stärkt Hersteller von Unkrautvernichter Roundup
Der Oberste Gerichtshof der USA hat in einem 7-2-Urteil entschieden, dass Klagen vor bundesstaatlichen Gerichten wegen fehlender Krebswarnhinweise auf Roundup weitgehend ausgeschlossen sind, weil Bundesvorgaben keine entsprechende Kennzeichnung verlangen. Damit erhält Bayer Rückenwind im Streit um Tausende anhängige „Failure-to-warn“-Verfahren, nachdem die US-Umweltbehörde EPA einen Krebszusammenhang als unwahrscheinlich bewertet hat, wie die Associated Press berichtet. Der Konzern erklärte, das Urteil könne zur Abweisung zahlreicher Klagen führen; zugleich will Bayer an einem vorgeschlagenen Vergleich über 7.25 Milliarden Dollar festhalten. Bayer hat nach eigenen Angaben 16 Milliarden Dollar für die Beilegung von Verfahren zurückgestellt, während insgesamt rund 200,000 Roundup-bezogene Ansprüche geltend gemacht wurden, überwiegend von privaten Anwendern.
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