Bitcoin zeigt taktische Erholung bei nachlassendem Abwärtsdruck, bleibt jedoch in übergeordneter Bärenmarktstruktur

Bitcoins jüngster Abwärtsmomentum hat sich abgeschwächt und der Kurs hat den 20-Tage-Durchschnitt nahe 68.500 US-Dollar zurückerobert, während sich die Bollinger-Bänder verengt haben und die Marke von 62.500 US-Dollar dreimal als zentrale Unterstützung getestet wurde, ohne durchbrochen zu werden, berichtet BlockBeats am 3. März. Indikatoren wie RSI und Stochastik zeigen bullische Divergenzen und das Momentum scheint sich zu stabilisieren, wobei Analysten die Konstellation als taktische Verbesserung statt bestätigte Trendwende beschreiben, da komprimierte Volatilität, erhöhte ETF-Zuflüsse und das Verschwinden des Coinbase-Abschlags nicht mit dem Beginn einer neuen beschleunigten Abwärtsphase vereinbar seien. Im Derivatebereich stellten Forscher fest, dass zuvor stark negative Finanzierungsraten zu überfüllten Short-Positionen in Perpetual Contracts führten und einen klassischen Short Squeeze auslösten, der einen raschen Rebound vom Tief bei 63.000 US-Dollar antrieb und den kurzfristigen Verkaufsdruck linderte, während Analysten weiterhin auf fehlende strukturelle Kapitalzuflüsse, begrenzte Makrokatalysatoren und einen ungebrochenen Abwärtstrend vom historischen Hoch hinweisen. Insgesamt wird Bitcoin vom Asset-Allocation-Modell weiterhin als in einer Bärenmarktumgebung befindlich klassifiziert, die Marktstimmung hat sich von Panikverkäufen zu mehr Zurückhaltung entwickelt und kurzfristig könnte eine Konsolidierung einsetzen, die mittelfristige Richtung bleibt jedoch unbestätigt.